Arbeitswelt im Umbruch

05.07.2016

Arbeitswelt im Umbruch

 

Der Übergang in eine moderne Arbeitsform ist durchaus empfehlenswert, denn Innovationskraft und Arbeitgeberattraktivität sind vor dem Hintergrund der Globalisierung und der demographischen Entwicklung ein wichtiger Erfolgsfaktor. 

 

Trotzdem nutzen bislang nur wenige deutsche Firmen - und nur etwa ein Viertel der in der TOP JOP-Trendstudie 2016 untersuchten Unternehmen - neue Arbeitsformen in nennenswertem Maße. Und lediglich sechs Prozent der untersuchten Unternehmen sind damit sowohl auf wirtschaftlicher Ebene als auch als Arbeitgeber erfolgreich. Die übrigen 19 Prozent sind mit der Transformation sichtlich überfordert: die Organisationen überhitzen und sind gekennzeichnet von internen Machtkämpfen und Mikropolitik sowie von Innovationsblockaden.

 

Über 70 Prozent derer, die den Gang in die neue Arbeitswelt gewagt haben, haben sich die Finger verbrannt. Wie kommt das?

 

Es sind vor allem vier Faktoren, die über den Erfolg bestimmen, wie die Wissenschaftler des Instituts für Führung und Personalmanagements der Universität St. Gallen in der Studie herausgearbeitet haben:

  • Führung mit Vision und Inspiration
  • Vertrauenskultur
  • Flexible Strukturen
  • Selbstkompetenz der Mitarbeitenden

 

Diese Faktoren können durchaus auch in traditionellen Unternehmen positive Effekte haben, ihnen kommt jedoch in der neuen Arbeitswelt eine besondere Bedeutung zu. Unternehmen auf dem Weg in die neue Arbeitswelt sollten diese Erfolgsvoraussetzungen als „Startbedingungen" betrachten, bevor sie eine neue Arbeitsform einführen - so das Fazit dieser Untersuchung. Denn ohne sie können Organisationen schnell überhitzen und es können sich korrosive Kräfte ausbilden. Sehr bald werden die echten Leistungsträger das Unternehmen verlassen, die Innovationskraft bleibt auf der Strecke und der wirtschaftliche Erfolg aus. Es gilt deshalb, mit Bedacht vorzugehen.

 

Die Autorinnen der Studie, Prof. Dr. Heike Bruch, Christina Block und Jessica Färber raten den Unternehmen zunächst die strategische Entscheidung zu treffen, ob sie sich lieber in der modernen Arbeitswelt sehen, oder weiterhin in der traditionellen Arbeitswelt erfolgreich sein möchten. Je nachdem sollten sie ihr Personalmanagement ausrichten.

 

In der neuen Arbeitswelt braucht es Instrumente, die modernisierend und inspirierend sind.

 

Diese These bestätigt die Studie eindrücklich mit ausgesuchten Praxisbeispielen von erfolgreich umgesetzten Maßnahmen mittelständischer Arbeitgeber. Studie kostenlos anfordern

 

Möchten Sie messen, wie gut Ihr Unternehmen bereits für einen Übergang in die neue Arbeitswelt gerüstet ist, und welchen Handlungsbedarf Sie gegebenenfalls haben?
Dann nutzen Sie die TOP JOB-Methodik.