Den Drachen besiegen oder die Prinzessin erobern? Egal - Hauptsache, Sie kämpfen!

06.10.2016

Den Drachen besiegen oder die Prinzessin erobern? Egal - Hauptsache, Sie kämpfen!

 

Was sich anhört wie aus einem Märchen sind in Wirklichkeit zwei Führungsstrategien, mit denen Sie Schwung ins Unternehmen bringen und die positive Energie Ihrer Mitarbeiter aktivieren können. Denn die Organisationale Energie entscheidet über Innovation und Wachstum. Konsequent angewendet erhöhen Sie mit diesen Strategien die Leistungsfähigkeit und den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

 

 

Es liegt scheinbar auf der Hand: zufriedene Mitarbeiter identifizieren sich eher mit ihrer Tätigkeit und sind mit Leidenschaft und Engagement dabei. Daher freuen sich auch alle über hohe Zufriedenheitswerte bei ihren Mitarbeiterbefragungen.

 

Allerdings heißt das noch lange nicht, dass die Organisation gesund, nachhaltig stabil und leistungsstark ist. Oder dass die Mitarbeitenden Veränderungen gegenüber aufgeschlossen sind. Denn Zufriedenheit mit dem Status Quo schürt zwar die gewünschte angenehme Energie, die im Übermaß aber das Aktivitätsniveau reduziert oder womöglich in eine regelrechte Trägheitsfalle führen kann. Und eine zu hohe produktive Energie wiederum kann Teams ausbrennen.

 

Dabei gibt es zwei besonders effiziente Strategien, um die Energien in die richtigen Bahnen zu lenken: die Mobilisierung durch sich abzeichnende Bedrohungen (Slaying-the-Dragon-Strategie) beziehungsweise mittels einer begeisternden gemeinsamen Vision (Winning-the-Princess-Strategie).


Bei der Slaying-the-Dragon-Strategie binden Führungskräfte ihre Mitarbeiter in die Bewältigung einer zentralen Bedrohung oder Herausforderung ein, wie z.B. Markteinbrüche, Verlust von Schlüsselkunden oder stärkere Konkurrenten.

 

Bei der Winning-the-Princess-Strategie wird den Mitarbeitenden eine Vision im Sinne einer besonderen attraktiven und positiven Zukunftschance vermittelt, wie z. B. neue Servicequalität, technische oder medizinische Innovationen. Die notwendige Mitwirkung der Mitarbeitenden zur Zielerreichung bewirkt eine produktive Spannung.

 

 

 

 

Messen ist besser als Bauchgefühl, insbesondere, wenn Sie Ihr Team mit korrosiven Werten konfrontieren müssen. Die Energiewerte ermitteln wir aus den Aussagen der Teammitglieder selbst. Und eine gute Energiebilanz zu erzielen ist durchaus im Sinne des Teams - das heißt, Sie gestalten, ganz im Sinne der "Prinzessinnen-Strategie", Ihr Energiefeld gemeinsam.

 

Egal für welche Strategie Sie sich entscheiden: bei Unternehmen, die diese Führungsstrategien angewandt haben, haben sich die Werte der korrosiven Energie um -50 % und die der produktiven Energie mit +36 % deutlich verbessert. Die Gesamtleistung dieser Unternehmen ist um 17 % höher und die Innovation auf 14 % gestiegen.

 

 

So machen Sie es richtig:

 

  • Identifizieren, konkretisieren und definieren Sie das „Objekt der Begierde" oder die „Bedrohung" um negative Energiezustände zu minimieren und das volle produktive Energiepotential zu aktivieren. 
  • Energiemanagement ist Führungssache: handeln und kommunizieren Sie authentisch, andernfalls entwickeln die Mitarbeitenden kein Vertrauen.
  • Verdeutlichen Sie den Bezug eines jeden Mitarbeitenden zu dem Projekt.
  • Stärken Sie die Zuversicht und das Selbstvertrauen der Mitarbeiter, so dass sie das Gefühl haben, dass das Ziel erreicht werden kann und wird.
  • Vermeiden Sie Beschleunigungsfallen, indem Sie fokussieren, stets neu priorisieren und regelmäßig zentrale Aufgaben festlegen.
  • Halten Sie den produktiven Zustand: kultivieren Sie ihn und behalten Sie ihn jederzeit im Auge.
  • Schaffen Sie ein Arbeitsumfeld, das die Eigeninitiative Ihrer Mitarbeitenden fördert 
  • Und: Feiern Sie die Erfolge mit Ihren Mitarbeitenden!

 

 

Mehr dazu in der TOP JOB-Studie „Mit Energie & Dynamik den Wettbewerb gewinnen".

Tipps zur Vermeidung der sogenannten Beschleunigungs-, Trägheits- und Korrosionsfalle finden Sie außerdem in der TOP JOB-Trendstudie „Arbeitgeberattraktivität" ab Seite 38.