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Wichteln ohne Nachwirkungen 
oder: Wie die häufigsten Fehler in der Umsetzung von steuerbegünstigten Mitarbeiter-Benefits vermieden werden können!

14.12.2017

Wichteln ohne Nachwirkungen oder: Wie die häufigsten Fehler in der Umsetzung von steuerbegünstigten Mitarbeiter-Benefits vermieden werden können!

 

Gelungene Veranstaltung und viel Prominenz:

TOP JOB-Preisverleihung 2018

 

Am 23. Februar würdigten in Berlin der frühere Bundesvorsitzende der Grünen Cem Özdemir und Wirtschaftsgrößen wie der Bundeswirtschaftsminister a.D. Wolfgang Clement, der vormalige Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt und der Vater der Rürüp-Rente, Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland für Ihre herausragenden Leistungen als Arbeitgeber.

 

Prominente Gäste: Wolfgang Clement, Bert Rürup, Dieter Hundt und Cem Özdemir

 

 

 

Überraschende Branchenverteilung

 

Die Wirtschaftsverständigen bekräftigten einstimmig: Wer in Deutschland bestehen will, muss dem Fachkräftemangel durch eine durchgängige mitarbeiterorientierte Arbeitgeberattraktivität entgegentreten.

 

Zudem ist ein Trend zu beobachten: Zunehmend mehr und in diesem Jahr fast 25% der ausgezeichneten Unternehmen kommen aus der Bauszene! Ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Fachkräftemangel alle Branchen zum Umdenken treibt.

Die Branchenvertreter setzen ein nachhaltiges Signal und zeigen, wie sie das Thema Arbeitergeberattraktivität erfolgreich angehen.

 

Kögel Bau, Arbeitgeber des Jahres in der Größenklasse B

 

Hier finden Sie alle mit dem TOP JOB-Siegel ausgezeichneten Unternehmen: top-arbeitgeber.de

 

 

Über TOP JOB

 

Ziel von TOP JOB ist es, die Arbeiterqualitäten zu steigern und sie weithin sichtbar zu machen.
Die Bewertung erfolgt in erster Linie durch die Mitarbeiter. Durch ihr ehrliches Feedback verbessern die Teilnehmer ihre Qualitäten als Arbeitgeber stetig. 

Wollen Sie mehr über die TOP JOB-Methodik wissen? Hier finden Sie alle relevanten Informationen

 

 

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Unternehmen, die das bereits tun, verfolgen dabei vor allem zwei Ziele:

 

  1. Ein günstigeres Zahlungsprofil zu schaffen, als bei klassischem Barlohn. Entweder mit der Absicht, selbst Kosten zu sparen oder aber den Mitarbeitern höhere Nettozuwendungen zu gewähren.
  2. Die Steuerlast bei bestimmten Zahlungen für die Mitarbeiter zu übernehmen, um diesen eine Zuwendung ohne Abzug gewähren zu können.

 

 

5 Hauptargumente für steuerbegünstigte Mitarbeiter-Benefits aus Sicht der LOHNMANUFAKTUR:

 

  1. Mehr Netto aus Sonderzahlungen bei niedrigeren Kosten
  2. Extrem positive Wahrnehmung durch eigene Mitarbeiter (Weil Gehalt mehr ist als Geld)
  3. Positive Beeinflussung des Arbeitgeberimages
  4. Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und der Mitarbeiterzufriedenheit
  5. Alleistellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerber

 

Bieten Sachleistungen also nur Vorteile und keine Nachteile? Warum nutzen dann viele Unternehmen diese Möglichkeiten nicht vollumfänglich - oder gar nicht?

 

Weil bei diesen Maßnahmen immer wieder einige wenige, aber grundlegende, Fehler in der Umsetzung begangen werden. Und diese führen oft zu Problemen in Betriebsprüfungen und somit zu empfindlichen Nachforderungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.

 

 

Die häufigsten Fehler im Detail:

 


1. Der Versuch, die geplante Maßnahme zu legitimieren, ist oft schon ihr Ende.


Um alles richtig zu machen, holen viele Unternehmen eine Auskunft bei Ihrem Betriebsstätten-Finanzamt ein, schildern die geplante Maßnahme, warten anschließend auf die rechtliche Einschätzung - und werden dann enttäuscht. Denn das Finanzamt erwartet eine steuerrechtliche Bewertung und keine Schilderung des Vorhabens. Es stimmt dann entweder der steuerrechtlichen Bewertung zu oder nicht. Kontaktieren Sie dafür besser einen Steuerberater, der auf solche Vorgänge spezialisiert ist.

 

 

2. Die Umsetzung entspricht nicht dem angefragten Sachverhalt.

 

Dieser Umstand lässt sich auf zwei Gegebenheiten zurückführen:

 

  • Die falsche Reihenfolge

Machen Sie sich im Vorfeld klar, welche konkreten Maßnahmen Sie wie und wann umsetzen möchten und holen Sie dann dafür eine Anrufungsauskunft ein. Nicht umgekehrt!

 

  • Fehlende Objektivität in der Umsetzung.

Unserer Erfahrung nach ist ein externer Dienstleister in Entscheidungen manchmal objektiver. In fast jedem unserer Projekte kam es bisher während der Umsetzung zu Anpassungs- und Änderungswünschen. Mal kleinerem, mal größeren Umfangs. Als externer Dienstleister haben wir dafür Sorge zu tragen, dass umgesetzte Konzepte einer Prüfung Stand halten und sagen Ihnen, welche Anpassung einer neuen Prüfung bedarf.

 


3. Viele einzelne Maßnahmen, aber kein Konzept dahinter.


Viele Köche verderben den Brei! Wenn mehrere Personen im Unternehmen für Mitarbeiter-Benefits zuständig sind, ist eine gute Kommunikation Pflicht. Nicht selten wird die monatliche 44 EURO-Freigrenze überschritten.

 

Mitarbeiter X erhält wie üblich jeden Monat seinen Tankgutschein. Aufgrund seines besonderen Einsatzes hat sein Abteilungsleiter beschlossen, ihm dafür diesen Monat einen Kino- oder Essensgutschein auszuhändigen. In einem anderen Fall wird z.B. der Mitgliedsbeitrag für das Fitnessstudio fälschlicherweise als Gesundheitsleistung eingestuft und nicht der 44-Euro-Freigrenze zugerechnet.

 

Es ist sogar schon vorgekommen, dass ganze Incentive-Zahlungen in der Betrachtung übersehen wurden. Wir raten deshalb dazu, diese Incentives zentral zu planen und zu verwalten. Machen Sie ein Konzept. So behalten Sie den Überblick und vermeiden auch künftige Umsetzungsfehler und damit verbundene Beanstandungen in einer Betriebsprüfung.

 

 

4. Angst vor Gesetzesänderungen

 

Es kommt zwar selten vor, aber ab und an werden die gesetzlichen Rahmenvorgaben geändert und angepasst. Und auch intern müssen Sachleistungskonzepte immer wieder mal angepasst werden. Doch keine Angst davor! Es handelt sich oftmals nur um kleine Änderungen. Entscheidend ist hier, dass Sie die Rahmenbedingungen konsequent im Auge behalten und bei Änderungen rechtzeitig reagieren. 
Sicherlich verursachen Änderungen Arbeit. Aber der Vorteil aus der Nutzung von steuerbegünstigten Mitarbeiter-Benefits übersteigt das Änderungsrisiko meist um ein Vielfaches.

 

 

5. Man möchte zu viel, ohne die Konsequenzen zu bedenken


Das ist wohl einer der häufigsten Umstände, die in diesem Zusammenhang zu Problemen bei Betriebsprüfungen führen. Stichwort NettoEntgeltOptimierung. Hier geht es nicht darum, eine konkrete Sonder- oder Prämienzahlung zu optimieren oder ein ganzheitliches Konzept zukunftsorientiert und planvoll aufzusetzen und zu starten. Nein, Ziel ist es, den maximalen Vorteil sofort zu realisieren. Und dafür wird eine Maßnahme genutzt, die selten gut geht: Arbeitsvertragsanpassung und -änderungen in großem Umfang.

 

Konkret heißt das, der Mitarbeiter verzichtet auf einen großen Teil seines regulären Bruttogehalts und erhält im Gegenzug entsprechend steuerbegünstigte Mitarbeiter-Benefits.

 

Das Ziel hier ist klar: Möglichst die Abgabenlast durch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu minimieren. Sie werden jetzt wenig überrascht sein, wenn wir Ihnen sagen, dass das nicht im Sinne des Erfinders war. Entsprechend kritisch wird das natürlich auch bei der nächsten Betriebsprüfung überprüft. Und das gilt auch für Sozialversicherungsprüfungen.


Zudem ist diese Maßnahme hoch komplex, da Sie vier Rechtsgebiete im Auge behalten müssen: Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht, Arbeitsrecht und Umsatzsteuerrecht.

 

Weiter benötigen Sie zur Umsetzung dieser Maßnahme die Zustimmung des Mitarbeiters, so dass Sie nach Umsetzung (sofern Teile der Mitarbeiter zustimmen) unterschiedlichste Lohnsysteme und Bausteinkombinationen zu überwachen haben und zusätzlich dafür verantwortlich sind, dass Ihre Mitarbeiter auch korrekt informiert und beraten wurden.

 

Unsere Erfahrung ist: Wer dem Reiz des schnellen Vorteils widersteht, kann mit steuerbegünstigten Mitarbeiter-Benefits ein nachhaltiges, effizientes und kostengünstiges Vergütungssystem in seinem Unternehmen installieren. Egal ob für Prämien- und Sonderzahlungen, als Alternativen für künftige Lohnerhöhungen oder Programme zur stärkeren Mitarbeiterbindung, bzw. zur leichteren Gewinnung von Fachkräften, für alles gibt es eine passende Lösung. Dabei lässt sich der Verwaltungsaufwand auf sehr niedrigem Niveau halten, wenn man sich die Zeit für ein ausgewogenes und nachhaltiges Konzept nimmt.

 

 

 

Die beliebtesten Mitarbeiter-Benefits:


- Firmenwagen
- Tankkarte/-Gutschein
- Firmenfahrrad
- Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr
- Krankenversicherung/Altersvorsorge
- Smartphone
- Bonus auf Kreditkarte
- Essenszuschüsse
- Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen/Zuzahlung zum Fitnessstudio
- Flexible Arbeitszeiten, Vertrauensarbeitszeit, Arbeitszeitkonten

 


Die LOHNMANUFAKTUR entwickelt und implementiert individuelle und passgenaue Entgeltkonzepte. Durch die Integration von innovativen und flexiblen Vergütungselementen können Lohnkosten eingespart, der Nettozufluss an die Mitarbeiter gesteigert und gleichzeitig der Verwaltungsaufwand extrem niedrig gehalten werden. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz erzielen wir immer das optimale Ergebnis für Sie.

 


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