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„Top Job" - das Projekt

 

Seit 10 Jahren prüft „Top Job" unter wissenschaftlicher Leitung der Universität St. Gallen das Personalmanagement mittelständischer Unternehmen. Die Besten von ihnen erhalten ein Gütesiegel. Ziel des Projekts ist es, mittelständische Arbeitgeber in ihrer Personalarbeit zu unterstützen und deren Qualitäten als Arbeitgeber in der Öffentlichkeit bekannt zu machen - in Zeiten akuten Fachkräftemangels eine eminent wichtige Aufgabe.

 

Das Auswahlverfahren


Prof. Dr. Heike Bruch, Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen, hat ein spezielles Verfahren entwickelt, mit dem sie die Qualitäten mittelständischer Unternehmen als Arbeitgeber bewertet. Im ersten Schritt beurteilen die Mitarbeiter der teilnehmenden Firmen in einer Online-Befragung das Personalmanagement. Parallel dazu geben die Personalverantwortlichen mittels eines Fragebogens detailliert Auskunft über die eingesetzten Methoden und Instrumente der Personalarbeit. Die Untersuchung konzentriert sich dabei auf sechs Bereiche: „Führung & Vision", „Motivation & Dynamik", „Kultur & Kommunikation", „Mitarbeiterentwicklung & -perspektive", „Familienorientierung & Demografie" sowie „Internes Unternehmertum".


Entscheidend für die Aufnahme in den Kreis der „Top Job"-Unternehmen ist ein stimmiges qualitatives Gesamtkonzept, das langfristig ausgerichtet ist und den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens mit den Interessen der Arbeitnehmer vereint. Wenngleich sich ohnehin nur Unternehmen für den Wettbewerb anmelden, die schon engagierte Personalarbeit leisten, ist in der Regel die Zahl der Interessenten deutlich höher als die Zahl der letztlich prämierten Unternehmen. Das verdeutlicht die hohe Qualität des Auswahlverfahrens und den Anspruch des Gütesiegels.


Die Untersuchung teilt die Unternehmen in drei Größenklassen ein: (A) 20 bis 100 Mitar-beiter, (B) 101 bis 500 Mitarbeiter und (C) Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Das erhöht die Vergleichbarkeit der Teilnehmer im Rahmen des Benchmarking.

 

Die Auszeichnung „Arbeitgeber des Jahres"


Eine hochkarätig besetzte Jury kürt aus dem Kreis der „Top Job"-Unternehmen als be-sondere Auszeichnung die „Arbeitgeber des Jahres". Das Auswahlverfahren umfasst noch einmal zwei ausführliche Analyserunden. Die drei aussichtsreichsten Kandidaten pro Größenklasse werden zur vertiefenden Analyse besucht (für Details zum Auswahlverfahren siehe die Presseinformation „Arbeitgeber des Jahres - das Verfahren").

 

Neues Zertifizierungsverfahren


Um das Projekt auch für Unternehmen interessant zu machen, die noch in der „Lernphase" sind und die ihre Personalarbeit Schritt für Schritt ausbauen möchten, wird in der kommenden „Top Job"-Runde auch eine Zertifizierung als Einstiegsoption angeboten. Die Zertifizierung ist als Lern- und Beratungsprojekt angelegt. Wer einen Schritt weitergehen möchte, nimmt dann am Award teil, dem Wettbewerb zur Auszeichnung der besten Arbeitgeber.

 

Der Benchmarkingbericht

 

Alle Unternehmen der aktuellen „Top Job"-Runde haben einen 80-seitigen, detaillierten Benchmarkingbericht erhalten. Diese individuelle Stärken-/Schwächen-Analyse von Prof. Bruch gibt jedem Teilnehmer einen persönlichen Maßnahmenkatalog an die Hand und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten in der Personalarbeit auf. Die „Top Job"-Unternehmen können so den Status quo ihres Personalkonzepts - auch im Vergleich zu anderen Unternehmen - ermitteln und ihn konstruktiv hinterfragen. Unterstützt werden sie dabei bei Bedarf von Dr. Wolfgang Feige, dem Personalexperten der compamedia GmbH. Auch die Unternehmen, die zukünftig nur die Zertifizierung als Einstieg erfolgreich durch-führen lassen, erhalten einen Benchmarkingbericht. Die 40-seitige Analyse wird den Unternehmen aufzeigen, wo sie im Vergleich zu anderen Unternehmen vergleichbarer Größe stehen und welche Werte der Durchschnitt der besten Arbeitgeber erzielt hat.

 

Das Event


Die Preisverleihung rundet das Projekt ab. Sie bietet einen idealen Rahmen für Netzwerkgespräche zwischen den besten Arbeitgebern, Medienvertretern und Gästen aus Wirtschaft und Politik.

 

Das Buch „Top Job" - Die besten Arbeitgeber im Mittelstand


In einem jährlich erscheinenden Buch werden die „Top Job"-Unternehmen mit ihren außergewöhnlichen Personalmanagementkonzepten in Einzelporträts präsentiert. Fachbeiträge und praktische Tipps namhafter Autoren zu den Themen „Führung", „Karriere" und „Gesellschaftsentwicklung" runden das Werk ab. Erhältlich ist die Publikation im Buchhandel, bei allen bedeutenden Online-Shops oder direkt beim Verlag Redline Wirtschaft.

 

Pressearbeit


Buch und Event garantieren bereits breite Publizität - ein Plus für die „Top Job"-Unternehmen, die sich bei der Suche nach neuen Mitarbeitern als vorbildlicher Arbeitgeber bekanntmachen möchten. Für zusätzliche Medienpräsenz sorgt eine umfangreiche Pressearbeit des Organisators compamedia. Außerdem erhalten die ausgezeichneten Unternehmen wertvolle Tipps und Impulse für die eigene Medienarbeit.

 

Teilnahmebedingungen


Die Teilnahme an „Top Job" steht Mittelständlern mit bis zu 5.000 Mitarbeitern offen. Die Gebühr für die Zertifizierung einschließlich Benchmarkingbericht beträgt je nach Größenklasse zwischen 4.900 und 8.900 Euro. Unternehmen, die an dem Award teilnehmen und den Sprung in die Riege der Besten schaffen, investieren zusätzlich 3.900 Euro in eine umfassende Unternehmensanalyse und Arbeitgeberkommunikation.

 

Der Mentor


Wolfgang Clement ist Mentor des Projekts. Er gilt als „Mann der Wirtschaft" - der Mittelstand liegt ihm dabei ganz besonders am Herzen. Das hat er bereits in seiner aktiven Zeit als Bundeswirtschaftsminister mit der „Offensive für den Mittelstand" bewiesen. Nun stellt er seine Erfahrung dem Projekt „Top Job" zur Verfügung. Denn, so sein Credo: „Ohne die Mittelständler geht in Deutschland gar nichts."

 

Die Träger


„Top Job" ist ein Projekt der compamedia GmbH in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen. Projektpartner sind HRM.de, die Personal 2011, SchmidtColleg GmbH & Co. KG sowie die „Zukunft Personal 2011". Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung.

 

 

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