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16. September 2014

 

Licht im Arbeitgeber-Dschungel

Wissenschaftliche Studie trennt bei Arbeitgeberauszeichnungen die Spreu vom Weizen/Neues „Top Job"-Buch erschienen

 

Überlingen - Zurzeit gibt es jede Menge Arbeitgebersiegel, -awards und -rankings. Wie soll man sich da zurechtfinden? Prof. Dr. Daniela Eisele und Prof. Dr. Michael Ruf haben in einer Studie herausgefunden, welche Siegel seriös sind. Im neuen „Top Job"-Buch, das am 10. Oktober in den Handel kommt, präsentieren sie einen Teil der Studienergebnisse und erklären, worauf Jobsuchende bei Arbeitgebervergleichen achten sollten. Das Buch bietet gleich noch eine weitere Orientierung im Arbeitgeber-Dschungel: Es porträtiert die besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand 2014.


Arbeitgebersiegel sollen eigentlich Orientierung auf dem unübersichtlichen Arbeitsmarkt bieten, doch mittlerweile ist das Gegenteil der Fall: Die hohe Zahl unterschiedlicher Auszeichnungen führt zur Verwirrung. So mancher Stellensuchende fragt sich, worauf man da achten soll. „Unterschiede finden sich vorrangig bei den Untersuchungskriterien", erklärt Dr. Daniela Eisele, die als Professorin für Personalmanagement an der Hochschule Heilbronn an der Studie mitgearbeitet hat und jetzt an der Hamburg School of Business Administration lehrt. Es gebe einerseits Arbeitgeberrankings, bei denen lediglich das Image, also die Außensicht auf das Unternehmen, bewertet werde, und andererseits Arbeitgeberwettbewerbe, bei denen die Bewertung durch die Mitarbeiter zähle, so die Wissenschaftlerin. Zudem müsse man sich auf die Aussagekraft eines Siegels verlassen können.


Ein empirisches Forschungsprojekt, das Prof. Eisele und ihr Heilbronner Kollege Dr. Michael Ruf, Professor für internationales HR-Management, durchgeführt haben, bringt Licht in den Arbeitgeber-Dschungel. Das Projekt lief von November 2012 bis Mai 2013. Dabei haben die Wissenschaftler Veröffentlichungen verschiedener Wettbewerbsanbieter analysiert, Interviews mit ihnen geführt sowie 1.600 Studierende und 290 Unternehmen befragt.


Ein Siegel, das bei der Studie sehr gut Abgeschnitten hat, ist „Top Job": „Mit dem ‚Top Job'-Verfahren wird tatsächlich das gemessen, was gemessen werden soll, es ist aussagekräftig und valide", erklärt Eisele. „Es ist logisch aufgebaut, und die eingesetzten Methoden sind zur Erhebung geeignet." Ihr Fazit: Durchführung, Auswertung und Interpretation sind bei „Top Job" standardisiert und damit objektiv. Zudem wird der Wettbewerb angemessen begleitet - Prof. Dr. Heike Bruch von der Universität St. Gallen hat die wissenschaftliche Leitung inne. Der Anbieter compamedia ist etabliert und hat langjährige Erfahrung im Personalmanagement.

 

Besonders positiv bewerten die Heilbronner Forscher den Fokus von „Top Job" auf mittelständische Unternehmen. Dadurch sowie durch die Einteilung der Teilnehmer in Größenklassen habe das Benchmarking eine hohe Aussagekraft. „So kommen auch die kleinen Arbeitgeber zum Zug, wenn sie gut sind - und nicht nur die großen mit den größeren Ressourcen", sagt Prof. Dr. Ruf.

 

Die im Rahmen der Heilbronner Untersuchung befragten Studenten verbinden mit dem Siegel „Top Job" vor allem wichtige Arbeitgebereigenschaften: allen voran „attraktive Arbeitsaufgaben" (43,1 %), „gute Karriereperspektiven" (40,0 %) und „Weiterbildungsmöglichkeiten" (25,1 %).

 

Ein Fachbeitrag von Prof. Eisele und Prof. Ruf, der einen Teil der Ergebnisse ihrer Studie präsentiert, erscheint am 10. Oktober im Buch „TOP JOB 2014 - Teamplayer: Die besten Arbeitgeber im Mittelstand". Herausgeber ist der Mentor des Projekts Wolfgang Clement. In dem Band werden die in diesem Jahr mit dem „Top Job"-Siegel ausgezeichneten Unternehmen in bebilderten Porträts und Interviews vorgestellt. Weitere Fachbeiträge von Management- und HR-Experten wie Prof. Dr. Fredmund Malik oder Dr. Gudrun Henne runden die Publikation ab.
Das Buch: Wolfgang Clement (Hg.), „TOP JOB 2014 - Teamplayer: Die besten Arbeitgeber im Mittelstand", Redline Verlag, ISBN: 978-3-86881-548-1, 24,99 Euro, www.redline-verlag.de.

 

Der Unternehmensvergleich „Top Job"

Seit 2002 vergibt compamedia das „Top Job"-Qualitätssiegel für vorbildliche Personalarbeit an Mittelständler. Für Arbeitgeber ist die Auszeichnung ein wirkungsvolles Instrument bei der Suche nach Fach- und Führungskräften sowie für die strategische Organisationsentwicklung. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Wettbewerbs ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement. Kooperationspartner sind hrm.de sowie die Messen „Personal2015 Süd" und „Zukunft Personal".

 

compamedia - Mentor der besten Mittelständler
Die 1993 gegründete compamedia GmbH organisiert mit 18 Mitarbeitern die bundesweiten Unternehmensvergleiche „Top 100", „Top Job" und „Top Consultant" und hat die Wirtschaftsinitiative „Ethics in Business" ins Leben gerufen. Sie begleitet und prämiert damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Innovation, Personalmanagement, Beratung und unternehmerische Verantwortung Hervorragendes leisten. compamedia arbeitet dabei mit namhaften Universitäten zusammen.

 

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