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Ständig am Puls der zwei Herzen

 

Langfassung der Pressemitteilung vom 20. September 2017

 

 

Konstanz/Flensburg, 20. September 2017 - Auch erfolgsverwöhnte Traditionsunternehmen müssen ihr Selbstverständnis als Arbeitgeber regelmäßig auf den Prüfstand stellen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Queisser Pharma ist mit der Produktlinie "Doppelherz" geradezu sprichwörtlich geworden, denn die Herzen von Personalleitung und Unternehmensleitung schlagen im Doppel. Das norddeutsche Unternehmen ist weltweit mit Produkten zur Selbstmedikation im Bereich von freiverkäuflichen Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten erfolgreich. Als Diagnoseinstrument für ihr eigenes Personalwesen nutzen die Gesundheitsexperten die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Arbeitgeberwettbewerbs Top Job.


Gesundheit ist ein zentrales Thema für Menschen nicht nur in Deutschland, sondern in aller Welt. Deshalb hat Queisser Pharma die Globalisierung bereits früh als Chance begriffen und mit Marken wie "Doppelherz" und "Protefix" konsequent neue Märkte erschlossen. Eine ständig wachsende Mittelschicht in Osteuropa, Afrika und Asien vertraut mittlerweile der breiten Produktpalette aus Deutschland, die höchste Qualität mit Erfahrungswissen und moderner Wissenschaft verbinden.

 

Herz des Unternehmens sind der Stammsitz und das Produktionszentrum in Flensburg mit 230 Mitarbeitern, die von 50 Mitarbeitern im Außendienst unterstützt werden. Hier arbeitet auch Personalleiter Holger Klattenhoff, der für ein leistungsförderndes, zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld in seinem Unternehmen verantwortlich ist. Seit Jahren schon ist bei Queisser Pharma überzeugende Arbeitgeberattraktivität strategisch verankert. Denn vor dem Hintergrund der immer knapper werdenden Fachkräfte ist es unerlässlich, aktuelle Trends zu kennen und den wichtigsten auch zu folgen. Für Klattenhoff ist es unverzichtbar, bei den Mitarbeitern ständig den Puls zu fühlen - denn diese zu binden, und vor allem auch hoch motiviert und engagiert zu halten, ist eine der zentralen Säulen der Fachkräftesicherung bei Queisser.

 

Welchen aktuellen Herausforderungen sieht er sich gegenüber? Derzeit beschäftigen Klattenhoff besonders die gesellschaftlichen Megatrends hin zu immer schnellerer Kommunikation und zur Verquickung von Arbeit und Leben. Als Personaler muss er darauf reagieren, dass Digitalisierung und soziale Medien die vormals strikten Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben immer mehr aufheben. "Das verlangt von uns als Arbeitgeber noch mehr Flexibilität. Wir reagieren auf diese Trends etwa mit offeneren Arbeitszeiten für verschiedene Lebensphasen, denn Arbeitnehmer brauchen praktikable Lösungen, zum Beispiel für die Kinderbetreuung oder später für die Pflege ihrer Eltern."

 

 

Bin ich ein attraktiver Arbeitgeber?

 

Aber kommen solche Angebote auch tatsächlich bei den Mitarbeitern an - oder verpuffen sie? Um die Wirksamkeit seiner Maßnahmen sowie die aktuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter besser einschätzen zu können, baut Queisser seit über einem Jahrzehnt neben dem täglichen Gespräch vor Ort auf die wissenschaftlich fundierte Arbeitgeberanalyse Top Job, die das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität (zeag GmbH) in Zusammenarbeit mit Prof. Heike Bruch von der Universität Sankt Gallen durchführt. Sie beruht auf einer umfassenden anonymen Befragung der Mitarbeiter und einer Analyse der in der Personalarbeit eingesetzten Instrumente. Das ergibt ein klares Stärken-/Schwächen-Profil aus Mitarbeitersicht und offenbart Differenzen zur Selbsteinschätzung des Unternehmens. Auch erfährt Klattenhoff, wie zeitgemäß seine Personalarbeit ist. Dabei wird neben den klassischen Bereichen wie zum Beispiel Führung, Vertrauen oder Zufriedenheit auch die für die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Gesundheit eines Unternehmens wichtige Organisationale Energie erfasst. Im Rahmen der Mitarbeiterbefragung werden also positive und negative Energien gemessen, die Auskunft darüber geben, ob das Unternehmen sich im Gleichgewicht befindet, sodass Trägheit, Burn-out oder korrosive Strömungen zum Fremdwort werden.

 

Dieses etablierte wissenschaftliche Energiemodell ist mittlerweile bei Queisser zu einem wichtigen Instrument für die Führungskräfte geworden, weil es die aktuelle Arbeitssituation bis hinunter auf die Teamebene sehr gut widerspiegelt und die Teamleiter so ganz gezielt reagieren können. Der Pharmaspezialist steht im Energiemix sehr gut da. "Wir haben gelernt, dass die Gesamtenergie stimmen muss. Phasen hoher Anspannung etwa im Zusammenhang mit neuen Produkten oder beim Jahresabschluss müssen Entspannungsphasen gegenüberstehen," weiß Holger Klattenhoff. "Auch die jüngste Teilnahme an Top Job hat uns wieder verlässliche Hinweise darauf gegeben, wie wir die produktive Energie unserer Mitarbeiter stärken können."

 

In Flensburg geht man mit diesen Ergebnissen bewusst sehr offen um: Die Auswertung geht sowohl an die Führungskräfte als auch an den Betriebsrat und wird detailliert analysiert, denn so lassen sich eventuelle Schwachstellen am schnellsten erkennen und beheben.

 

Wie kann ich noch besser werden?

 

Eine konkrete Maßnahme der jüngeren Zeit war die Einführung sogenannter Ruhearbeitsräume. Als quirliges und kommunikatives Unternehmen gibt es beim Flensburger Doppelherzhersteller nur wenige Einzelbüros - in der Regel sitzen mehrere Personen in einem Raum. In die neu eingerichteten und komplett ausgestatteten Ruhearbeitsräume können sich die Queisser Mitarbeiter nun kurzzeitig und spontan für Aufgaben zurückziehen, die absolute Ruhe, hohe Konzentration oder ein störungsfreies Arbeiten erfordern. Ist die Aufgabe abgeschlossen, kehren sie wieder an ihren üblichen Arbeitsplatz zurück.

 

Andere Themen gehen nicht auf die Analyse, sondern auf Versäumnisse der Politik zurück: Angesichts der unzureichenden Angebote zur Kinderbetreuung engagiert sich Queisser in einer Kita, die 365 Tage im Jahr geöffnet hat, weil vor allem Alleinerziehende oder Eltern, die beide berufstätig sind während der Ferien große Probleme mit der Kinderbetreuung haben. Gerade dieses Angebot stößt auf eine denkbar breite Zustimmung.

 

Queissers Fokus auf die Mitarbeiter trägt auch außerhalb des Unternehmens Früchte: Das Pharmaunternehmen wurde bereits sechs Mal mit dem Award Top Job - Beste Arbeitgeber im deutschen Mittelstand geehrt. Dieses Prüfsiegel, das nur jene Unternehmen erhalten, die die wissenschaftliche Untersuchung bestehen, ist bei der Außendarstellung hilfreich, weil es Bewerbern das echte Interesse des Unternehmens an seinen Mitarbeitern garantiert.

 

Klattenhoff will die Top Job-Analyse auch in den nächsten Jahren nutzen, um sich als Arbeitgeber konsequent weiterzuentwickeln. Denn „Arbeitgeberattraktivität ist kein Selbstläufer sondern recht anfällig, da muss man ständig dranbleiben”, mahnt Klattenhoff. Den Fokus auf die Mitarbeiter zu richten und die Arbeitgeberqualität als wichtigen Erfolgsfaktor nachhaltig ins Bewusstsein zu rufen, sollte Teil jeder Unternehmensstrategie sein. "Kein Unternehmen, das sich marktgerecht aufstellen will, kommt am Thema Arbeitgeberattraktivität vorbei, das ist einfach Chefsache," fasst Silke Masurat, Geschäftsführerin der zeag GmbH und Chefin von Top Job, ihre langjährigen Erfahrungen zusammen.

 

 

Der Unternehmensvergleich „Top Job"

 

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job" an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH - Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.

 

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

 

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte ETHICS IN BUSINESS und TOP JOB thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

 

 

Ansprechpartner zeag GmbH

 

Leonie Hagemeister
Telefon 07531 58485-17
hagemeister@zeag-gmbh.de
www.zeag-gmbh.de
zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität
Turmstraße 12
78467 Konstanz

 

Ansprechpartner Queisser Pharma GmbH & Co. KG

 

Holger Klattenhoff

Telefon 0461-9996-0

klattenhoff@queisser.de

www.queisser.de

Queisser Pharma GmbH & Co. KG

Schleswiger Straße 74

24941 Flensburg 

 

Holger Klattenhoff

 

Personalleiter

 

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Laborsituation bei Queisser

 

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Queisser Team Exportabteilung

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Queisser Ruderteam


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