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Ein Sehtest der anderen Art

 

Entwicklungspartnerschaft mit Weitsicht

 

Pressemitteilung vom 23. Januar 2018

 

Konstanz/Bad Kreuznach, 23. Januar 2018 - Wie kann ein kontinuierlich wachsendes Unternehmen in Zeiten der faktischen Vollbeschäftigung auch weiterhin im ganzen Land qualifizierte und menschlich passende Mitarbeiter finden und dauerhaft an sich binden? Als Antwort bietet aktivoptik ein eigenes Talentmanagement und  die Förderung von Quereinsteigern sowie die regelmäßige Teilnahme am Arbeitgeberwettbewerb Top Job, der immer wieder wichtige neue (Selbst-) Erkenntnisse garantiert.


Fragt man die designierte Vorstandsvorsitzende Ruth-Anna Weißmann nach den Zielen für die nächsten Jahre, ahnt man schnell, dass sich das in Bad Kreuznach beheimatete Filialunternehmen einiges vorgenommen hat. Ziel ist es, in den Top 4 des deutschen Optik- und Hörgerätemarktes zu bleiben und dabei trotzdem ein familiäres und freundschaftliches Miteinander innerhalb des Unternehmens zu bewahren. Bei mittlerweile knapp 700 Mitarbeitern in 78 Filialen ist dies eine Mammutaufgabe. Aber aktivoptik ist es sehr wichtig, sich trotz seiner zunehmenden Größe den ursprünglichen Charakter eines Familienunternehmens zu erhalten, obwohl es kein reiner Familienbetrieb mehr ist. Wie viele andere Unternehmen des deutschen Mittelstandes legen auch die Rheinland-Pfälzer großen Wert auf viel Nähe zu ihren Mitarbeitern.


Noch stärker als mit den technischen Herausforderungen durch die Digitalisierung im Bereich Optik und Akustik sieht sich die Geschäftsleitung derzeit mit dem leergefegten Arbeitsmarkt für Fachkräfte konfrontiert. Als ein gutes Argument für Bewerber hat sich in dieser schwierigen Situation das Qualitäts-siegel von Top Job erwiesen, das aktivoptik in den Jahren 2012 und 2017 verliehen wurde. Es signalisiert Arbeitssuchenden, dass sich ein Unternehmen sehr bewusst darum bemüht, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, bei dem sich eine Bewerbung allemal lohnt. Denn TOP JOB steht auch für eine ernsthafte und kontinuierliche Weiterentwicklung als Arbeitgeber. Das Siegel hat daher tatsächlich mehr gute Initiativbewerbungen gebracht und das Unternehmen als Arbeitgeber bekannter gemacht.

 

Mehr sehen, mehr hören


aktivoptik nutzt nicht nur die Signalwirkung des Siegels, sondern auch die vielseitigen Erkenntnisse, die die Teilnahme beschert. Top Job beruht auf einer detaillierten Befragung der Mitarbeiter. Es liefert dank seiner wissenschaftlich exakten Analyse, die an der renommierten schweizerischen Universität St. Gallen unter der Leitung von Prof. Heike Bruch durchgeführt wird, sehr verlässliche Einzelinformationen sowie einen fundierten Gesamtüberblick über den Ist-Zustand des Unternehmens. Daraus lassen sich dann wirksame HR-Maßnahmen ableiten. „Wir haben aufgrund unseres Expansionskurses unsere Arbeitgeberqualitäten schon früh zur Chefsache gemacht,“ erinnert sich Ruth-Anna Weißmann. „Top Job hat uns sehr dabei geholfen, zu erkennen, wo wir besser werden müssen und können.“ Gerade eine periodische Teilnahme ermöglicht es natürlich, auch Tendenzen in der Beurteilung durch die Mitarbeiter zu erkennen und eventuelle Motivationshemmnisse sicher aufzuspüren.


Eine grundlegende Erkenntnis aus der Befragung war für aktivoptik etwa die Unterschiedlichkeit der Bedürfnisse von Mitarbeitern in der Zentrale und den Filialen. Manches liegt auf der Hand, so ist selbstverständlich an die Einrichtung einer Kinderbetreuung oder einer Kantine für einzelne Filialen nicht zu denken. Anderes hingegen ließ sich unschwer verbessern. So zeigte die Befragung, dass Botschaften aus der Zentrale draußen in der Fläche oftmals verpufften. Daher hat sich aktivoptik zu einer Prozessoptimierung entschlossen und sich dabei an Methoden aus dem Lean Management orientiert. Die Regelkommunikation erfolgt jetzt nicht mehr von oben nach unten, sondern in umgekehrter Richtung: Die Filialleiter identifizieren in ihren Filialen wichtige Themen, geben diese an die Regionalleiter weiter, bis sie schließlich gebündelt beim Vorstand landen. Der Vorstand wiederum hat versprochen, sich all dieser Themen möglichst zeitnah anzunehmen. „Wir sind damit eine ganz klare Verpflichtung gegenüber unseren Mitarbeitern eingegangen. Dem können wir uns auch nicht mehr entziehen, ohne unsere Glaubwürdigkeit zu verlieren" sagt Ruth-Anna Weißmann. Authentizität ist in ihrem Unternehmen ein zentraler Wert und die Basis des gegenseitigen Vertrauens.


Die Geschäftsleitung hat ihre Vorbildrolle erkannt und akzeptiert, und das wird anerkannt, denn die Menschen sehen, dass sie ernst genommen werden und dass die Unternehmensspitze wirklich ein Ohr für sie hat. Bereits früher haben sich übrigens auf Basis der Befragungen eigene "Resonanzgruppen" gebildet, die bestimmte Themen bearbeiteten. Damit ist Arbeitgeberattraktivität zu einer lebendigen  Sache aller geworden.


Eine Talentschmiede quer gedacht


Viele Menschen, gerade junge, denken bei der Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber über den heutigen Tag hinaus und erwarten dies auch von ihrem Unternehmen. Im internen Talentmanagement arbeiten daher vier Fachkräfte, die "Early Bird" umsetzen, ein Programm, in dem Talente ab dem zweiten Lehrjahr identifiziert und durch besondere Coachings und Trainings gefördert werden. Daran nehmen etwa 20% der Auszubildenden teil, denen bei entsprechender Eignung der Weg in verschiedene Führungspositionen offensteht und die eine freundschaftliche Konkurrenz untereinander pflegen.

Außerdem wurde eine eigene Personal-Roadmap für die nächsten fünf Jahre beschlossen, die auch Fortbildungsangebote für Quereinsteiger aus ganz anderen Branchen wie etwa Sanitär oder Textil vorsieht. Dieses Programm hat sich sehr bewährt und bringt nicht zuletzt den beanspruchten Meistern in den Filialen eine spürbare Entlastung. Andere Förderprogramme eröffnen Tätigkeiten als Trainer oder Coach bzw. im Einkauf und ermöglichen damit die Übernahme filialübergreifender Verantwortung. Solche Perspektiven sorgen bei engagierten Menschen für die nötige Identifikation mit dem Unternehmen, das denn auch auf eine für die Branche sehr geringe Fluktuation stolz sein kann. Auf dem heutigen Arbeitsmarkt kann letztlich nur bestehen, wer erkennbare Anstrengungen für die Entwicklung seiner Mitarbeiter unternimmt.


Ruth-Anna Weißmann will auch in Zukunft in regelmäßigen Abständen an Top Job teilnehmen. "Diese Analyse hat bei uns einen erfolgreichen Prozess in Gang gebracht, und wir wollen in den nächsten Jahren durch weitere Teilnahmen am Wettbewerb feststellen, wie gut die einzelnen Maßnahmen bei unseren Mitarbeitern ankommen. Außerdem zwingt uns Top Job dazu, die als nötig erachteten Schritte auch tatsächlich zu unternehmen. Top Job bringt uns nach unserer Erfahrung unserem Ziel wesentlich näher: Nämlich unseren Mitarbeitern eine von Respekt und freundschaftlichem Miteinander geprägte Arbeitsumgebung zu bieten. Letztlich arbeiten nämlich nur zufriedene Mitarbeiter auf dem Niveau, das unsere Kunden und wir selbst von uns erwarten."

 

Der Unternehmensvergleich „Top Job"

 

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job" an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH - Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.

 

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

 

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte ETHICS IN BUSINESS und TOP JOB thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

 

 

Ansprechpartner zeag GmbH

 

Leonie Hagemeister
Telefon 07531 58485-17
hagemeister@zeag-gmbh.de
www.zeag-gmbh.de
zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität
Turmstraße 12
78467 Konstanz

 

Ansprechpartner aktivoptik Service AG

 

Ruth-Anna Weißmann

Telefon: 0671 796467-0

r.weissmann@aktivoptik.de                                                                          

www.aktivoptik.de

aktivoptik Service AG

John-F.-Kennedy-Straße 26

55543 Bad Kreuznach

 

 

 

Ruth-Anna Weißmann

 

Designierte Vorstandsvorsitzende

 

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Eingangssituation aktivoptik Filiale

 

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Brillenträgerin

 

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