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Was Employer Branding mit Sommerferien und Winterreifen zu tun hat

10.07.2020

Was Employer Branding mit Sommerferien und Winterreifen zu tun hat

 

Sie kennen die Bilder: Endlich Ferien! Zigtausende Menschen quälen sich am ersten Ferientag auf die übervollen Straßen. Alle im unerschütterlichen Glauben, dadurch das Maximum aus der knappen Urlaubszeit herauszuholen. Ob die Rechnung wohl aufgeht?

 

Vielleicht kennen Sie auch das: November, der erste Schnee… Sie stehen beim Reifenhändler und warten darauf, dass der freundliche Herr Ihnen endlich die Sommer- gegen Winterreifen wechselt, während die Schneeflocken Ihre Motorhaube weißeln. Und natürlich kann der nette Händler Ihres Vertrauens Ihnen leider nur noch die teure Reifensorte anbieten. War klar...

 

 

Börsengurus raten schon lange dazu, antizyklisch zu investieren. Warum also nicht auch im Employer Branding? Stattdessen reagieren die meisten Unternehmen in schwierigen Zeiten reflexartig mit Lähmungserscheinungen. Nichts geht mehr heißt die Devise. Wer weiß schließlich, was da noch kommt… Von antizyklischem Verhalten nicht die Spur.

 


Arbeitgeberattraktivität und Employer Branding sind kein Schön-Wetter-Programm, sondern eine essenzielle strategische Kraft und es gibt gute Gründe antizyklisch zu agieren.

 

  • Der demografische Wandel geht weiter – das hat auch Corona nicht verändert. Weitsichtige Unternehmen haben aufgrund der demografischen Entwicklung langfristige Employer Branding-Strategien entwickelt. Diesen Kurs nun abzubrechen würde das bisherige Investment zunichte machen. Die Fahrt wieder aufzunehmen wird eine träge Angelegenheit.
  • Corona hat die Digitale Transformation auf breiter Fläche beschleunigt. Digitalaffine Mitarbeitenden werden in größerer Zahl und deutlich schneller gebraucht denn je. Die Werbung um diese Kräfte verträgt keine Pause. Die guten Talente sind heute vielleicht schon auf dem Markt – ganz sicher aber sind sie es morgen nicht mehr.
  • Die leistungsfähigen und innovativen Unternehmen mit einer starken Kultur werden die Krise gut meistern. Denn gutes Employer Branding ist Kulturarbeit.
  • Manche Aufgaben im HR fallen zurzeit weg. Warum Nutzen Sie die gewonnene Zeit und das gewonnene Geld nicht für strategische Projekte und investieren in Ihre Zukunft?
  • Krisen gilt es, gemeinsam mit den Mitarbeitenden, zu meistern. Wenn Sie in schweren Gewässern Ihrem Kurs treu bleiben, Employer Branding und Kulturarbeit groß zu schreiben, stärken Sie den für Ihre Arbeitgebermarke so wichtigen Kern. Ganz nebenbei setzen Sie ein entscheidendes Zeichen, mit dem Sie ihre Leistungsträger an Bord halten können.
  • Sie haben im Employer Branding schon einiges aufgebaut? Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, diesen Wettbewerbsvorsprung in eine Poleposition umzuwandeln, wenn die Wirtschaft wieder in Schwung kommt.

 


Kurzum: Wir raten sicher nicht, zum Start der Sommerferien die Winterreifen aufzuziehen. Aber vielleicht holen Sie sich schon mal einen Termin?
Das Credo lautet: Employer Branding – jetzt erst recht.

 

 

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