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29.04.2010

Gemeinsam stark

 

Für mittelständische Unternehmen führt der Weg zum Erfolg oftmals über Kooperationen. Netzwerke bieten hier wertvolle Kontakte und Hilfe. Der Softwareanbieter CAS und die Unternehmensberatung Horváth & Partners wissen das - und sie wissen auch, wie es geht: Gemeinsam haben sich die beiden TOP 100-Unternehmen einen lukrativen Auftrag des Karlsruher Instituts für Technologie gesichert. Der „Spickzettel" sprach mit Dr. Thomas Lindner, Mitglied der Geschäftsleitung der CAS Software AG und Geschäftsführer der Geschäftseinheit CAS Education, und Dr. Ralph Becker, Senior Partner der Horváth & Partners GmbH, über das Projekt.

 

Gemeinsam haben Sie einen äußerst attraktiven Auftrag an Land gezogen - gegen namhafte Konkurrenz. Um was ging es da?
Thomas Lindner: Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schrieb EU-weit ein Projekt zur Einführung eines integrierten Campus-Management-Systems aus. Das Projekt soll die Einführung der neuen Software binnen 2 Jahren mit einem Gesamtvolumen von etwa 2,5 Millionen Euro ermöglichen und künftigen Studierenden einen Rundumservice bieten - vom Zulassungsmanagement über die Verwaltung von Studiengängen bis hin zur Gebühreneinzahlung.

 

Ralph Becker: Sowohl Konzept als auch Software überzeugten die Verantwortlichen beim KIT. So übernimmt Horváth & Partners in der 1. Phase die Beratung, während CAS Software die Einführung und Anpassung der Hochschullösung „CAS Campus" gewährleistet.

 

Von wem ging die Initiative aus?
Thomas Lindner: Wir kontaktierten Horváth & Partners, weil wir auf der Suche nach einem starken Partner mit Expertise im öffentlichen Sektor waren. Die Kompetenzschwerpunkte ergänzen sich hervorragend mit unserem Portfolio.

 

Wie hat Ihnen TOP 100 dabei geholfen?
Thomas Lindner: Über TOP 100 war uns Horváth & Partners als international erfolgreiche Managementberatung für Mittelständler und öffentliche Organisationen bestens bekannt. CAS Software selbst nimmt seit Jahren am TOP 100-Wettbewerb teil. Über das Netzwerk konnten rasch die erforderlichen Kontakte geknüpft werden.

 

Wie war Ihre Reaktion, als Sie von dem Angebot erfuhren? Was hat Sie überzeugt?
Ralph Becker: Da wir CAS Software aus unseren Beratungsaktivitäten im Hochschulbereich als innovativen und starken Player im Bereich von Campus-Management-Lösungen kennen, haben wir uns über die Kooperationsanfrage sehr gefreut. Bereits die ersten Gespräche über die mögliche Zusammenarbeit in dem für beide Seiten strategisch bedeutsamen KIT-Projekt waren von großer Offenheit und wechselseitigem Vertrauen geprägt. Im Mittelpunkt unserer Überlegungen stand stets die Frage, wie wir für das KIT ein Projektdesign finden, das den Projekterfolg sicherstellen kann. Entsprechend ergebnisorientiert haben wir auch die Fragen zur optimalen Aufgaben- und Arbeitsteilung im Projekt gelöst. Wir waren hier von Anfang an auf gleicher Wellenlänge und haben uns in idealer Weise ergänzt.

 

Wie war die Aufgabenverteilung? Wurde ein „interdisziplinäres" (etwa: halb Horváth & Partners, halb CAS) Team gebildet?
Thomas Lindner: CAS Software hat als Generalunternehmer den Auftrag des KIT erhalten und Horváth & Partners mit der Bearbeitung der geforderten Organisationsfragen unterbeauftragt. Im Projektalltag arbeiten CAS-Software- und Horváth-Berater im Projektteam eng und hochvernetzt zusammen. Dennoch gibt es natürlich eine an den Kernkompetenzen der beiden Unternehmen ausgerichtete Aufgabenteilung. Die Berater von Horváth & Partners haben in der ersten Phase des Projekts, in der die Reorganisation der Prozesse und Strukturen im Mittelpunkt steht, die fachliche Verantwortung.

 

Ralph Becker: In der daran anschließenden Einführungsphase der Campus-Management-Software ist CAS in der Fachverantwortung. Hier unterstützen Horváth-Berater beim Projekt- und Change-Management und helfen bei der Übersetzung organisatorischer Anforderungen in konkrete Softwarefunktionalitäten und Workflows. Insgesamt überwiegt der Aufwand für technisch getriebene Beratungsleistungen die reine Organisationsberatung. Entsprechend sind auch mehr CAS-Berater als Berater von Horváth & Partners im Einsatz.

 

Welche Kompetenzen haben Sie für diesen Auftrag vereint?
Ralph Becker: Die langjährige Beratungsexpertise von Horváth & Partners im öffentlichen Sektor, insbesondere auch im Bereich von Wissenschaft und Forschung, und die langjährige Erfahrung von CAS Software bei der Einführung von Campus-Management-Systemen konnten das KIT am Ende vom Mehrwert dieser Kooperation überzeugen.

 

Wie wurde der Auftrag vergeben? Gab es einen Pitch? Wenn ja, wer von Ihnen hat den geführt?
Thomas Lindner: Das Projekt wurde EU-weit ausgeschrieben. Der Bewerbungsablauf ist dabei streng reglementiert. Es beginnt mit dem Teilnahmeantrag, dem folgt die Aufforderung zur Angebotsabgabe, das Angebot, unsere Präsentation am KIT. Die Führung im Angebotsprozess lag bei CAS Software. Stichwort namhafte Konkurrenz: Wen haben Sie in dem Rennen ausgestochen? Ralph Becker: Wir kennen die Konkurrenten, die an der Ausschreibung teilgenommen haben, offiziell nicht. Kenner der Szene wissen, dass es im Bereich der Campus-Management-Software nur wenige relevante Player gibt.

 

Was war das für ein Gefühl, als Sie es geschafft hatten?
Thomas Lindner: Die Freude bei allen Mitarbeitern und Verantwortlichen im Projektteam war nach der Zuschlagserteilung durch das KIT sehr groß. Aber selbstverständlich haben wir auch eine gehörige Portion Respekt vor der Aufgabenstellung. Die Erwartungen des Auftraggebers sind hoch. CAS Software und Horváth & Partners werden ihr Bestes geben, um das anspruchsvolle Vorhaben gemeinsam mit dem Kunden zum Erfolg zu führen.

 

Weitere Infos in der Pressemitteilung des KIT: www.kit.edu