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25.03.2010

Mitarbeitersuche 2.0

 

Zurzeit steckt sie noch in den Kinderschuhen, aber schon bald wird die Job- und auch die Mitarbeitersuche via Twitter, XING oder kununu.de über sich hinauswachsen. Zeit, sich professionell darauf einzustellen.

 

Laut einer aktuellen Umfrage des Onlineportals HRM.de möchten vor allem mittelständische Betriebe in diesem Jahr stärker in die sogenannten Social-Media-Dienste investieren. Drei Viertel der 651 befragten Personalverantwortlichen konzentrieren sich dabei auf das Recruiting, aber auch das Employer Branding gewinnt an Bedeutung. Allerdings besteht Nachholbedarf in puncto Sicherheit im Umgang mit dem Web 2.0. Folgende Instrumente oder Angebote können hier weiterhelfen:

 

Socialmediakit
Die Züricher Blogwerk AG bietet eine integrierte Publishing-Lösung, mit der Unternehmen einfach und zeiteffizient die wichtigsten Social-Media-Kanäle bedienen können. Das Kit integriert alle Accounts des Unternehmens auf den verschiedenen Kanälen und dient quasi als Zentrale, aus der heraus Texte, Bilder und Videos veröffentlicht werden können. Zudem bietet es einen Überblick über alle eingehenden Kommentare, sodass auch der Dialog mit den Usern vereinfacht wird. Kosten: 350 € pro Monat plus Setup.

 

E-Recruiting via Facebook
Der E-Recruiting-Spezialist softgarden hat eine Facebook-Applikation entwickelt, die sich „jobs-for-friends" nennt. Mit diesem Tool können Unternehmen Stellenangebote über die Facebook-Profile ihrer Mitarbeiter vermarkten. Mehr Infos hier: http://www.softgarden.de/de/produkte/jobs-for-friends/tour.

 

Arbeitgeber-Bewertungen
Auch ein unternehmensinterner Hinweis auf Bewertungsportale wie zum Beispiel evaluba.com oder www.kununu.de kann sich lohnen. Allein hier können Beschäftigte mittlerweile mehr als 43.000 Bewertungen zu ihren jeweiligen Arbeitgebern in Deutschland abgegeben - trotz der ungeklärten Qualität der Inhalte werden derartige Portale so zu einer ersten interessanten Anlaufstelle für Jobbewerber. Warum also nicht die eigene Belegschaft dazu animieren, ihre Bewertung abzugeben. Aber bitte ohne inhaltliche Vorgaben und Druck!

 

Jobbörsen
Online-Karriereportale wie Monster, JobScout24 oder stellenanzeigen.de haben ihr Dienstleistungsangebot für Unternehmen um die Konzeption, Umsetzung und Beratung rund um den Einstieg ins Social Recruiting erweitert. Infos hierzu sowie die Preise gibt es direkt bei den Anbietern.

 

HR Spectrum
Recruiting anders herum: Die Software „HR Spectrum" des Anbieters ADP ist in der Lage, im Internet Informationen zu potenziellen Bewerbern zu finden. Das Programm entdeckt die gesuchten Daten - unter Berücksichtigung der Benutzerberechtigung - in den unterschiedlichsten Quellen wie E-Mail, CRM, FileServer, Sharepoint, Intranet oder eben auf den diversen sozialen Plattformen und in externen Jobbörsen: http://www.mein-finger.de/