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Employer Branding: Blick über den Tellerand

26.11.2010

Employer Branding: Blick über den Tellerand

 

In einer zunehmend globalisierten Welt sollte auch der Mittelstand auf der Suche nach qualifiziertem Personal verstärkt den Blick ins Ausland wagen. Nur: Wie?

 

Dass der Mittelstand immer mehr auch international unterwegs sein möchte, zeigt eine aktuelle Kienbaum-Studie. Danach ist mehr als 70 % der Befragten internationales Employer Branding bekannt. Genauso viele gaben an, dass das Thema für sie interessant sei. Allerdings lassen nur 28 % diesen Worten auch Taten folgen. Für den Rest hört das Recruiting an der Landesgrenze auf.


Gründe hierfür führt Kienbaum in seiner Studie nicht an. Mut- oder Aussichtslosigkeit sind es jedenfalls nicht. Keiner der Teilnehmer war der Meinung, dass ein international unverwechselbarer Arbeitgeberauftritt für sein Unternehmen unmöglich sei. Nachfolgend gibt der „Spickzettel" drei kurze Tipps, die die ersten Schritte auf fremdes Recruiting-Terrain vereinfachen sollen:

 

1) Do you speak English? And do you really understand it? Englisch ist zwar immer Welt-, aber meist auch Fremdsprache - selbst für die besten Ihrer potenziellen neuen Mitarbeiter. Sprachbarrieren entstehen daher leicht, auch bei vermeintlich sprachbegabten High Potentials. Daher: Immer Landessprache verwenden.

 

2) Die Gründe für eine Jobwahl können so unterschiedlich sein wie die Sprachen - und von Land zu Land differieren. Ein internationales Employer Branding muss deshalb neben einigen zentralen, einheitlich verwendeten Inhalten auch genügend Flexibilität für Landesspezifika aufweisen.

 

3) Chop Suey schmeckt in Potsdam ganz anders als in Peking. Der regelmäßige Besuch eines Asia-Imbisses macht Sie daher nicht zum Fernost-Experten. Verlassen Sie sich bei der Auslandskonzeption Ihrer Arbeitgebermarke lieber auf die Expertise von Einheimischen - holen Sie sie mit an den Tisch.