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Die compamedia-Sprechstunde

29.04.2011

Die compamedia-Sprechstunde

 

Heute: Frank Widmayer, seit April 2011 selbstständiger Unternehmensberater (fw-consult). Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Unternehmensführung, Strategie sowie Personal- und Organisationsentwicklung. Zuvor war Widmayer zehn Jahre lang als Vorstand beim „Arbeitgeber des Jahres" und „Innovator des Jahres" CAS Software AG tätig.

 

Was machen Sie als Erstes, wenn Sie morgens ins Büro kommen?
Ich freue mich über mein wunderschönes Büro im eigenen Haus, trinke einen Kaffee und sichte meine To-Do-Liste für den Tag.

 

Was ist Ihre Internet-Startseite im Büro?
Meine eigene Webseite www.fwco.de, da schaue ich im Moment häufig nach den Zugriffszahlen.

 

Was lesen Sie gerade?
Mein Nachttisch ist immer mit mehreren Büchern belegt, es gibt einfach zu viele interessante Themen. Im Moment lese ich "Berthold Beitz. Die Biographie" von Joachim Käppner, "The Upside of Irrationality" von Dan Ariely (Die Fortsetzung von "Predictably Irrational"), "The Future of Management" von Gary Hamel und (mein aktuelles Lieblingsbuch zum zweiten Mal) "Drive" von Dan Pink. Außerdem "Systemische Strategieentwicklung" von Nagel/Wimmer, das Lehrbuch meiner Strategie-Vorlesung an der Karlshochschule.

 

Wer ist Ihr größtes Vorbild und warum?
Ich habe kein einzelnes Vorbild, sondern ich bewundere insbesondere Menschen, die sich in den Dienst der Menschheit stellen, Menschen fördern und unterstützen, sich dabei zurücknehmen können und darin ihre Erfüllung finden.


Ein Monat im Amt: Was würden Sie als Erstes in Angriff nehmen, wenn Sie Bundeskanzler wären?
Wenn ich nach einem Monat noch im Amt wäre ;-), würde ich spätestens dann viele Subventionen streichen und alles in Kinder, Bildung und Innovation investieren. Das ist unsere Zukunft!


Was zeichnet einen guten Arbeitgeber aus?
Rahmenbedingungen, in denen Menschen sich entwickeln und in ihrer Domäne exzellente Fertigkeiten erlangen können. Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter unterstützen und möglichst nicht demotivieren. Ein Leistungsklima mit einer Balance zwischen Fördern und Fordern. Sinnvolle Tätigkeiten, die die Welt ein bisschen besser machen.

 

Was war Ihr bisher größter Flop?
Ich sehe eigentlich nichts als Flop, weil man aus allem etwas lernen kann. Fehler sind die besten Lernchancen.


Wo können Sie am besten nachdenken?
An einem herrlichen Sommermorgen beim Laufen im Wald.

 

Welches ist Ihr ehrgeizigstes Ziel für 2011?

Mit meinem neuen Unternehmen einen guten Start hinzulegen, interessante Kooperationen zu schließen und einen Kundenkreis zu erschließen, in dem ich mit meinen Erfahrungen Nutzen bringen kann.

 

Wenn Sie sich nicht gerade mit einem ambitionierten Unternehmen selbstständig gemacht hätten, was würden Sie heute tun?

Ich wäre vielleicht Professor an einer Hochschule, weil es mich begeistert, meine Erfahrungen an junge Menschen weiterzugeben.