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Mittelstand investiert in Mitarbeiter

30.06.2011

Mittelstand investiert in Mitarbeiter

 

Deutschlands Unternehmen geben in diesem Jahr deutlich mehr für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter aus. Das hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einer Umfrage herausgefunden. Allerdings bemängelt der DIHK das Weiterbildungsangebot. Die TOP JOB-Unternehmen werden sich dieser Klage kaum anschließen - sie haben vorgesorgt.

 

38% der vom DIHK Befragten wollen ihr Engagement in der Weiterbildung ausbauen. 2010 planten dies nur 25% und im Jahr davor sogar weniger als 10% der Unternehmen. 60% der Firmen möchten ihr bisheriges Niveau halten. Nach 21% bzw. 7% in den Vorjahren beabsichtigen 2011 nur noch 2% der Unternehmen, weniger Weiterbildung anzubieten. „Unternehmen engagieren sich, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern", lobt DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann.


Weiterbildung ist laut Umfrage für die Betriebe das mit Abstand wichtigste Instrument, trotz des Ausscheidens vieler älterer Arbeitnehmer wettbewerbsfähig zu bleiben: 59% setzen darauf, die personellen Lücken mithilfe von Weiterbildung zu schließen. Woran es hingegen häufig mangele, seien betriebsspezifische und damit auch aus Sicht der Betriebe lohnenswerte Weiterbildungsangebote. Hier seien die Bildungsträger gefordert, stärker auf die Bedürfnisse der Firmen einzugehen, fordert der DIHK.

 

Einen Schritt weiter sind da allerdings viele der TOP JOB-Unternehmen: Firmen wie die Aker Wirth GmbH, die Bauerfeind AG, die BURGER- oder die TNT-Gruppe haben schon längst interne Schulungs- und Trainingscenter oder sogar unternehmenseigene Akademien. Beispiel Bauerfeind: In dem schon 2007 eröffneten Schulungszentrum vermitteln interne und externe Referenten nicht nur theoretisches Wissen, in den Werkstätten kann auch der praktische Umgang mit den Produkten geübt werden. Zudem können sich ambitionierte Arbeitnehmer in verschiedene Richtungen weiterbilden, beispielsweise ihre Sprachkenntnisse erweitern oder interkulturelle Kompetenzen erwerben.

 

Zu dem Thema hat die DIHK mehr als 14.000 Betriebe befragt. Hier gibt es weitere Infos.