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„Schlechtreden und Jammern verboten“

01.09.2011

„Schlechtreden und Jammern verboten“

 

Heute in der compamedia-Sprechstunde: Markus H. Kepka, Geschäftsführer der Fissler GmbH. Der Hersteller qualitativ hochwertigen Kochgeschirrs zählt 2011 zu den TOP 100.

 

Was machen Sie als Erstes, wenn Sie morgens ins Büro kommen?
Nach einem freundlichen „Hallo" an meine Assistentin und dem Einschalten meines PC freue ich mich auf eine gute Tasse Kaffee.

 

Was ist Ihre Internet-Startseite im Büro?
www.fissler.de, gleich danach ein paar Aktienkurse und Nachrichten.

 

Was lesen Sie gerade?
Ich lese meistens mehrere Bücher gleichzeitig. Zurzeit lese ich „Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong, ein großartiges und kritisches Buch über die Entwicklung der Mongolei nach der Einflussnahme der chinesischen Zentralregierung, und „Winter im Sommer - Frühling im Herbst", Erinnerungen von Joachim Gauck, und aus meiner Sicht eine Pflichtlektüre für jeden, der sich selbst Demokrat nennen möchte.


Wer ist Ihr größtes Vorbild und warum?
Ich habe keine Person als Vorbild, sondern nehme mir Taten oder Ansichten verschiedener Menschen zum Vorbild. Und die sind sehr unterschiedlich. Haben Sie nur einen Menschen als Vorbild, laufen Sie Gefahr, am Ende doch nur eine schlechte Kopie zu sein.


Ein Monat im Amt: Was würden Sie als Erstes in Angriff nehmen, wenn Sie Bundeskanzler wären?
Die selbstgefälligen und sich selbst zu wichtig nehmenden Politikerkollegen disziplinieren, einen Konsens über die demokratische und zeitgemäße Marktwirtschaft herbeiführen, und die ausgezeichnete Verfassung, in der sich Deutschland heute befindet, den Bürgern transparent machen. Tenor ist: „Schlechtreden und Jammern verboten!"

 

Was zeichnet einen guten Innovator aus?
Sich für alle Lebensbereiche zu interessieren - die meisten Innovationen entstehen nicht in einer Denkfabrik, sondern sind Geistesblitze bei der Übertragung von Erfahrungen und Wissen aus anderen Bereichen.

 

Was war Ihr bisher größter Flop?
Verrate ich nicht!

 

Wo können Sie am besten nachdenken?
Auf meinen Reisen im Auto, Zug oder Flugzeug.

 

Welches ist Ihr ehrgeizigstes Ziel für 2011/2012?
Unsere Internationalisierung weiter voranzutreiben, den Erfolg und die guten Erfahrungen aus Asien auf unsere anderen Märkte zu übertragen und jeden in unserem Unternehmen von unserer strategischen Neuausrichtung zu überzeugen und vor allem dafür zu begeistern.


Wenn Sie nicht Geschäftsführer eines erfolgreichen Unternehmens wären, was würden Sie heute tun?
Ich würde eins gründen.