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Feiges Personaltipp: Die hohe Kunst des Führens

29.09.2011

Feiges Personaltipp: Die hohe Kunst des Führens

 

Heute: Wie erschöpft sind Ihre Mitarbeiter?

Seit Anfang 2011 arbeitet der Personalexperte Dr. Wolfgang Feige exklusiv für compamedia. Er unterstützt die TOP JOB-Unternehmen bei der Auswertung ihrer Benchmarkingberichte und gibt Tipps zu allen Fragen des Personalmanagements. Und das auch jeden Monat im compamedia-"Spickzettel".

 

Ein gesundes Unternehmen hat gesunde und dynamische Mitarbeiter. Und Mitarbeiter sind dann gesund, wenn sie nicht ständig überfordert oder - man höre und staune - unterfordert sind. Das heißt: Mitarbeiter brauchen immer wieder anspruchsvolle Aufgaben. Sie müssen aber genauso Erholungsphasen bekommen, in denen sie sich physisch und psychisch regenerieren und neue Kraft schöpfen können.

 

Genau das ist die hohe Kunst des Führens!


Denn die richtige Entscheidung zu treffen, erfordert zunächst einmal ein aktives Zuhören, ja sogar ein Hineinhören in die Mitarbeiter. Welche Botschaft senden sie mir auf sachlicher und welche auf emotionaler Ebene? Diese Art der Führung braucht Zeit und setzt einen guten Kontakt zu den Mitarbeitern voraus.

 

Was ist bei Überforderung zu tun?


Erschöpfung kann zahlreiche Gründe haben. Fragen Sie sich: Sind die Mitarbeiter in zu vielen Projekten gleichzeitig tätig? Waren viele Projekte in letzter Zeit nicht erfolgreich? Gab es unrealistische Projekte, die offensichtlich aber dennoch weiter verfolgt wurden? Gab es schwer nachvollziehbare Prioritätsänderungen in den Projekten? Gab es unbearbeitete Konflikte? Wurden etliche Projekte zwar erfolgreich zu Ende gebracht, aber eben nicht abgeschlossen (z. B. mit einem Review, mit „lessons learned" und mit einer kleinen Feier als Wertschätzung)?

Erschöpfungszustände können psychischer und physischer Natur sein und bedingen sich manchmal gegenseitig. Daher mein letzter Tipp für heute: Erkennen Sie eine Erschöpfung Ihrer Mitarbeiter nicht nur frühzeitig, sondern sprechen Sie sie genauso frühzeitig offen an. Und finden Sie gemeinsam mit ihnen die Ursachen.