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„Ich wäre gerne Fußballtrainer geworden“

27.10.2011

„Ich wäre gerne Fußballtrainer geworden“

 

Heute in der compamedia-Sprechstunde: Prof. Dr. Thomas Beschorner, Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen und wissenschaftlicher Leiter der Initiative ETHICS IN BUSINESS.

 

Was machen Sie als Erstes, wenn Sie morgens ins Büro kommen?

Computer anschalten, Kaffee kochen - manchmal auch umgedreht.

 

Was ist Ihre Internet-Startseite im Büro?

csr-news.net, aus professionellen Gründen. Dann geht es in der Regel zu „Spiegel online", „Sport1" und „Facebook".

 

Was lesen Sie gerade?

Derzeit wissenschaftliche Literatur: ein Buch des amerikanischen Soziologen Jeffrey Alexander zur Zivilgesellschaft.

 

Wer ist Ihr größtes Vorbild und warum?

Hans-Peter Briegel (Fußballspieler von vor langer Zeit). Nein, im Ernst: Ich glaube, das habe ich nicht. Ich mag manche, die liberal, offen und vor allem nicht dogmatisch sind.

 

Ein Monat im Amt: Was würden Sie als Erstes in Angriff nehmen, wenn Sie Bundeskanzler wären?

Rüstungsexperten jedweder Art abschaffen, Ökosteuern einführen, Kinder als Abgeordnete einsetzen.

 

Was zeichnet einen ethisch verantwortungsvoll handelnden Unternehmer aus?

Sie tun nicht nur nicht böse Dinge, sondern auch gute für eine gute Gesellschaft.

 

Was war Ihr bisher größter Flop?

Meine erste französischsprachige Lehrveranstaltung an der Université de Montréal. Da hatte ich Mitleid mit den Studierenden und mit mir selbst.

 

Was können Sie so ganz und gar nicht leiden?

Wenn Politik Einfluss auf die Wissenschaft nehmen oder sie gar mundtot machen will.

 

Wo können Sie am besten nachdenken?

Alleine, gerne mit einem (manchmal auch zwei) Glas Whiskey.

 

Welches ist Ihr ehrgeizigstes Ziel für 2012?

Ein transatlantischer Umzug mit Frau, Kind und Hund.

 

Wenn Sie nicht Professor und Direktor an der Universität St. Gallen wären, was würden Sie heute tun?

Ich wäre dann gerne Fußballtrainer geworden.