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„Es gab und gibt für mich keine Flops“

31.05.2012

„Es gab und gibt für mich keine Flops“

 

Heute in der compamedia-Sprechstunde: Dirk Bode, Vorstandsvorsitzender der fme AG aus Braunschweig. Der IT-Dienstleister mit 106 Mitarbeitern zählt 2012 zu den Top-Arbeitgebern des deutschen Mittelstands.

 

Was machen Sie als Erstes, wenn Sie morgens ins Büro kommen?
Austausch mit den Kollegen bei einem Pott Kaffee, dann im fme-Microblog (Yammer) schauen, was läuft.

 

Was ist Ihre Internet-Startseite im Büro?
Da geht ein ganzer Satz Seiten auf: fme-Microblog, Firmenportal, Reports zu KPIs, Twitter.

 

Was lesen Sie gerade?
Im Moment beendet: „The new normal" von Peter Hinssen (Oberklasse!). Und gerade begonnen: „Look for more" von Andy Stefanovich.

 

Wer ist Ihr größtes Vorbild und warum?
Mein Großvater: viele Rückschläge, zwei Mal auf der Flucht alles verloren, nie aufgegeben und in Zufriedenheit gelebt.

 

Ein Monat im Amt: Was würden Sie als Erstes in Angriff nehmen, wenn Sie Bundeskanzler wären?
Bundeskanzler? Ich glaube an meine Kreativität, aber für diese Transferleistung reicht es dann doch nicht. Ich habe großen Respekt vor der Leistung von Frau Merkel.

 

Was zeichnet einen guten Arbeitgeber aus?
Eine gute Unternehmenskultur, ein klare Unternehmensstrategie und langfristiger Erfolg.

 

Was war Ihr bisher größter Flop?
Es gab und gibt für mich keine Flops. Es gibt nur Trainingseinheiten, um besser zu werden: Was sollte man beim Aufbau einer Tochtergesellschaft vermeiden? Warum machen Profit-Center in kleinen Unternehmen keinen Sinn? Warum sind die traditionellen Vergütungsmodelle überholt? Ich habe da in ganz vielen Trainingseinheiten am realen Objekt gelernt, wie man Dinge besser machen kann. Fehler machen und daraus lernen, das ist Alltag und Teil unserer Firmenkultur.

 

Wo können Sie am besten nachdenken?
Im Zug, im Homeoffice, auf Reisen generell.

 

Welches ist Ihr ehrgeizigstes Ziel für 2012?
Das ist jedes Jahr das Gleiche: die Zielwerte der Jahresplanung erreichen, ohne die Firmenkultur zu opfern. Arbeit soll Spaß machen UND Ergebnisse bringen.

 

Wenn Sie nicht Vorstandsvorsitzender eines erfolgreichen Unternehmens wären, was würden Sie heute tun?
Tauchschule auf den Malediven, Fotograf, ... die Wege des Herrn sind unergründlich.