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Reden, reden, reden...

25.10.2012

Reden, reden, reden...

 

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold" - Nach diesem Motto verfahren laut einer aktuellen Studie der Personalberatung LAB & Company rund die Hälfte der deutschen Chefs. Gut für die Firma ist das sicher nicht! TOP JOB-Unternehmen zeigen, dass es auch anders geht.

 

Die Zahlen lesen sich mit Schrecken: Jeder zweite Top-Manager in Deutschland definiert Verantwortungsbereiche und wichtige geschäftliche Vorgänge gegenüber seinen Kollegen und Mitarbeitern nicht ausreichend. Zudem lassen 44 % ihre Beschäftigten über ihre Erwartungen, Ziele und individuellen Anforderungen oft im Unklaren. Bei der Untersuchung, bei der insgesamt 322 deutsche Manager nach den Führungsqualitäten ihrer Kollegen und ihrer eigenen Vorgesetzten befragt wurden, kam außerdem heraus, dass Führungskräfte nicht sagen, was sie meinen (37 %), und ihren Mitarbeitern nach begangenen Fehlern nicht den Rücken stärken (35 %).


Die Folgen sind dramatisch: Mit 87 % wird als häufigste Konsequenz eine Demotivation der Mitarbeiter genannt - mit allen Folgeerscheinungen wie mangelndem Engagement oder sogar einer inneren Kündigung. Knapp 60 % der Führungskräfte gaben an, dass durch Führungsfehler Arbeitsziele nicht erreicht werden. Und 42 % sehen einen direkten Zusammenhang zwischen mangelnder Kommunikation und Personalfluktuation.


Vorbild TOP JOB


Dass es auch anders geht, zeigen zahlreiche Teilnehmer des aktuellen TOP JOB-Benchmarkings. Ein Beispiel: die BLUECARAT AG aus Köln. Die Verantwortlichen des IT-Beratungshauses handeln nach dem Grundsatz: „Unsere Beschäftigten sind der wichtigste Faktor im Unternehmen! Wir gehen partnerschaftlich und offen mit ihnen um." Dazu zählt, dass die 86 Mitarbeiter über eine Arbeitsgruppe in die Prüfung der Gehaltsstruktur eingebunden sind. Zusätzlich zu den jährlichen Personalgesprächen gibt es persönliche Gespräche zu Meilenstein-Terminen, die für einzelne Zielvereinbarungen getroffen wurden. Zudem setzt die Firma auf das Intranet: Dort ist das Ideenmanagement genauso angesiedelt wie das Beschwerdemanagement. So ist für Gesprächsstoff gesorgt.