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„Wir sind mächtig stolz auf uns!“

01.02.2013

„Wir sind mächtig stolz auf uns!“

 

Am Rande der Veranstaltung in Duisburg traf der Redakteur des compamedia-„Spickzettels" Denise Blaschek, Assistentin der Geschäftsführung bei Dornseif e. Kfr. und damit angestellt bei einem der „Arbeitgeber des Jahres" 2013:

 

Guten Abend, Frau Blaschek. Wie ist es, für den „Arbeitgeber des Jahres" zu arbeiten?

 

Ich bin jetzt seit über einem Jahr dabei. Schon beim Vorstellungsgespräch habe ich gedacht, dass ich hier ein Unternehmen gefunden habe, das auf einer ganz anderen, menschlichen Ebene mit seinen Mitarbeitern umgeht. Natürlich habe ich mich sehr gefreut, den Job zu bekommen, und mit meiner Einschätzung habe ich hundertprozentig ins Schwarze getroffen.

Ich bin allein erziehende Mutter von zwei Teenagern, und Sie können sich vorstellen, dass das nicht immer ganz leicht ist. Bei Dornseif haben sowohl meine Arbeitskollegen als auch mein Chef immer Verständnis für meine privaten Anliegen. Es ist immer möglich, früher zu gehen oder auch einen ganzen Tag frei zu bekommen, um Dinge zu regeln, die mit meiner Arbeit nichts zu tun haben. Auch hat sich mein Chef voll und ganz auf meine Arbeitszeitwünsche eingestellt. Ich habe mit fünf Stunden täglich angefangen und ganz allmählich meine Arbeitszeit aufgestockt, das hat es mir sehr leicht gemacht.

Aber mal ganz abgesehen von meiner Arbeitszeit: Meine Arbeitsaufgaben bei Dornseif sind total abwechslungsreich und machen mir viel Spaß. Ich komme jeden Tag gern zur Arbeit. Ich werde hier gefordert und bekomme auch mal schwierige Aufgaben. Und da es nie ein Problem ist zu fragen, wenn ich mit etwas nicht weiterkomme, fühle ich mich auch nicht überfordert. Ganz im Gegenteil: Ich wachse mit meinen Aufgaben und erfahre viel Wertschätzung dafür. Dass ich in meinem Alter noch einmal komplett neu anfangen und neu durchstarten konnte, rechne ich Dornseif hoch an.

Heute wird das hervorragende Abschneiden Ihres Arbeitgebers ja schon kräftig gefeiert. Geht das in der kommenden Woche bei Ihnen im Betrieb so weiter?

Wir sind im Winterdienst tätig und haben deswegen jetzt Hochsaison. Da werden wir keine Zeit haben, eine ganze Woche zu feiern. Aber alle sitzen bereits auf heißen Kohlen und möchten das Ergebnis erfahren. Ich bin mir sicher, wenn ich gleich in der Firma anrufe, werden alle jubeln, und ein bisschen feiern wir natürlich trotzdem. Sobald es in unserer Einsatzleitzentrale wieder ruhiger wird, nehmen wir uns die Zeit, um alles nachzuholen.

Morgen werde ich als Allererstes unser Zertifikat aufhängen, damit auch jeder Besucher gleich Bescheid weiß. Wir sind mächtig stolz auf uns!

Was meinen Sie, wird Ihr Arbeitgeber aus dem Erfolg bei TOP JOB und vor allem auch aus dem Benchmarkingbericht für seine tägliche Arbeit mitnehmen?

Vor allen Dingen gibt so eine Auszeichnung natürlich einen großen Motivationsschub. Es gibt uns ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Schließlich ziehen bei Dornseif alle an einem Strang. Das ist wohl auch unser Erfolgsgeheimnis, denn wir alle stehen mit vollem Einsatz hinter dem Projekt Dreamwork® und unserer Firma. Für unser Engagement belohnt zu werden freut nicht nur die Unternehmensleitung, sondern auch jeden einzelnen Mitarbeiter.

Das professionelle Feedback des Benchmarkingberichts hilft uns, eventuelle Schwachstellen zu entdecken. So können wir uns selbst und unsere Leistungen prüfen und frühzeitig reagieren. Denn mit dem stetigen Wachstums unseres Unternehmens kommen ja auch neue Herausforderungen der Kommunikation und der Organisation auf uns zu. Außerdem stellen wir uns so in einen direkten Vergleich zu anderen Unternehmen und können uns vielleicht noch die eine oder andere gute Idee abschauen.

Eine letzte Frage: Was könnte Ihr „Arbeitgeber des Jahres" in Zukunft noch besser machen?

So spontan fällt mir da gar nichts ein. Vielleicht kann uns Herr Dornseif einen Whirlpool oder einen Hubschrauberlandeplatz einrichten ... Nein, aber im Ernst, so abwegig ist das gar nicht. Es gibt ja bereits viele Maßnahmen im Rahmen des Gesundheitsschutzes für uns Mitarbeiter, damit das Arbeiten so angenehm wie möglich wird - ob nun ergonomische Büromöbel, Headsets oder geräumige Büros mit viel Tageslicht. Aber was für den Anbau bzw. Neubau geplant ist, glaubt uns sowieso keiner: Ruhezone mit Massagesesseln, Fitnessraum, Kommunikationsecke, Kreativräume, Eltern-Kind-Büros etc.

Und dann werden wir auch endlich den Platz haben, behindertengerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Leider sind unsere derzeitigen Sanitätsräume zu klein für einen Rollstuhl, aber dieses Projekt ist definitiv das nächste, das auf der Liste steht! Und dann bewerben wir uns wieder für diesen Preis.

Frau Blaschek, wir bedanken uns für das Gespräch.