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„Arbeitnehmer sind die eigentlichen Arbeitgeber“

29.05.2013

„Arbeitnehmer sind die eigentlichen Arbeitgeber“

 

Heute in der compamedia-„Sprechstunde": Dr. Joachim Müller, Geschäftsführer der INOVA+ dental Dres. Müller, Fallot & Partner. Die Alsdorfer Zahnärzte haben am 31. Januar in Duisburg die TOP JOB-Trophäe aus den Händen von Mentor Wolfgang Clement entgegengenommen und zählen seitdem zu den besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand.

 

Was machen Sie als Erstes, wenn Sie morgens ins Büro kommen?

Mich über mich selbst ärgern, weil ich am Vortag den Schreibtisch nicht blank gearbeitet habe.

 

Was ist Ihre Internet-Startseite im Büro?

Google.

 

Was lesen Sie gerade?

„Sieger erkennt man am Start - Verlierer auch" (Dieter Lange).

 

Wer ist Ihr größtes Vorbild und warum?

Das wechselt ständig, aber seit der TOP JOB-Preisverleihung Wolfgang Clement. Er hat Rückgrat, Witz, Ausstrahlung, Know-how, Durchblick, die Fähigkeit, sich selbst und seine Ideale in Frage zu stellen und vieles mehr.

 

Ein Monat im Amt: Was würden Sie als Erstes in Angriff nehmen, wenn Sie Bundeskanzler wären?

Steuerreform à la Friedrich Merz.

 

Was zeichnet einen guten Arbeitgeber aus?

Sehen zu können, dass die sogenannten Arbeitnehmer die eigentlichen Arbeitgeber sind. Die Angestellten geben für Lohn ihre Arbeitskraft. „Der", der nimmt, bedankt sich in der Regel beim „Geber". Durch diese Sichtweise geht das „Danke" in die andere Richtung.

 

Was war Ihr bisher größter Flop?

Privat ein misslungener Karnevalsauftritt, als Redner ein Vortrag vor VIPs, als Personaler die eine oder andere Fehlbesetzung. Aber sonst gibt es - toi toi toi - bisher keinen nennenswerten Flop. Doch: 2006 haben wir Unsummen in eine renommierte Unternehmensberatungsfirma versenkt.

 

Wo können Sie am besten nachdenken?

Früher unter der Dusche, jetzt in der Bahn.

 

Welches ist Ihr ehrgeizigstes Ziel für 2013?

Privat: den ersten Marathon laufen. Job: den Schreibtisch blank arbeiten und blank halten.

 

Wenn Sie nicht Geschäftsführer eines erfolgreichen Unternehmens wären, was würden Sie heute tun?

DJ, Werbefuzzi oder TV-Produzent.