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Kleine Firma in großen Schwierigkeiten

27.06.2013

Kleine Firma in großen Schwierigkeiten

 

Einer Studie zufolge sind kleine Betriebe bei der Suche nach Mitarbeitern am erfolglosesten. Das liege vor allem an der, im Vergleich zu großen Unternehmen, geringen Reichweite ihrer Jobausschreibungen.

 

Kleine Firmen haben die größten Schwierigkeiten, neue Mitarbeiter zu finden. Dies geht aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Ihr zufolge bleiben bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern 23 % der Stellen dauerhaft unbesetzt. In mittleren Betrieben sind es nur 11 %. In Betrieben mit mehr als 250 Mitarbeitern werden sogar nur 2 % der Ausschreibungsverfahren abgebrochen.

 

Einer der Gründe: Kleine Unternehmen nutzen weniger Kanäle als die großen. So schalten sie etwa Arbeitsagenturen seltener ein, und auch Online-Stellenbörsen oder Jobteile in Tageszeitungen werden seltener bedient. „Entsprechend ist die Zahl der Bewerbungen geringer, die ein kleiner Betrieb erhält", so der Schluss der Forscher. „Und das Risiko ist größer, dass kein geeigneter Kandidat darunter ist." Dabei stellen die kleinen Betriebe mehr als die Hälfte aller offenen Stellen in Deutschland. Knapp 30 % entfallen auf mittelgroße, weniger als 20 % auf die großen Player im Arbeitsmarkt.

 

Die Studie als Download gibt es hier.