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Employer Branding im Social Web

29.08.2013

Employer Branding im Social Web

 

Der Aufbau einer Arbeitgebermarke darf nicht vor dem Internet haltmachen. Besonders im sogenannten Web 2.0, in den sozialen Medien, gibt es viele Möglichkeiten, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Denn immer mehr Menschen nutzen Social Media zur Suche nach offenen Stellen und zum Austausch über Arbeitgeber.

 

Web- und Karriereseiten sind mittlerweile als Visitenkarte eines Unternehmens im Internet selbstverständlich. Aber auch die sozialen Medien sollten nicht vernachlässigt werden, wenn es darum geht, Unternehmenskultur, -philosophie und -visionen zu kommunizieren und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Besonders dort sind potenzielle Bewerber täglich unterwegs und immer öfter auch auf der Suche nach freien Stellen. Laut dem "Recruiting Report 2012" haben sich Einstellungen über soziale Netzwerke im letzten Jahr verdoppelt, und die Tendenz ist weiterhin steigend.

 

Für ein erfolgreiches Employer Branding im Social Web sollten Unternehmen prüfen, welche Netzwerke ihrer Zielgruppe entsprechen, und auch nur dort aktiv werden. Neben Facebook, Twitter, Xing und Co. können auch Business-Portale, Branchen-Blogs, Video- und Fotosharing-Plattformen oder Arbeitgeberbewertungsportale sinnvolle Netzwerke sein.

Folgende Punkte sollten Firmen in ihrer Social-Media-Strategie berücksichtigen, um sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren:

 

#1: Zielgruppe kennen
Wagt man den Schritt in die sozialen Medien, müssen die Zielgruppe vorher definiert und ihre Informationsbedürfnisse bekannt sein. Denn ohne Inhalte kommt keine Kommunikation zustande.

 

#2: Unternehmenskultur beachten
Auch im Social Web sollten Unternehmen authentisch sein und bei jeder Kommunikation die Unternehmenskultur und -philosophie beachten. Nur die tatsächlichen Arbeitgeberqualitäten sollten gepostet und mit Aktionen beworben werden. Falsche Angaben oder widersprüchliche Aussagen fallen in sozialen Netzwerken besonders auf.

 

#3: Zusammenarbeit aller Abteilungen anregen
Das bindet das gesamte Unternehmen in die Social-Media-Aktivitäten ein und zeichnet ein noch authentischeres Bild des Unternehmens, da nach Möglichkeit alle Abteilungen Inhalte liefern. Zudem ist es beispielsweise für einen Informatiker spannender, mit anderen Informatikern über die Anforderungen und Möglichkeiten des potenziellen Jobs zu diskutieren als etwa mit der Personalabteilung. Hierbei sollte ein „Dialog auf Augenhöhe" stets das Ziel sein.

 

#4: Fachthemen sind der beste Content
Auch in den sozialen Netzwerken sollte die Fach- und Branchenkompetenz der Firma im Vordergrund stehen. Fachthemen lassen sich hier grundsätzlich sehr gut diskutieren und geben dem Unternehmen viele Gründe, sich immer wieder an die Zielgruppe zu wenden. Auch für die potenziellen Bewerber ist es häufig interessanter zu wissen, ob sie spezifische Fachkenntnisse in einem Unternehmen anwenden können als beispielsweise die Frage, wer der Arbeitgeber ist.

 

#5: Aktive Profile
Sobald ein Unternehmensprofil online ist, sollte man dort regelmäßig aktiv sein. Bestenfalls kümmert sich mindestens ein Social-Media-Beauftragter täglich um neue Inhalte und den Dialog mit Interessenten.


#6: Fans und Follower sind keine neuen Mitarbeiter
Bei allen Aktionen im sozialen Netz muss auch das Thema Recruiting eine Rolle spielen. Nur wenn freie Stellen beworben werden und auf Interessenten eingegangen und branchenspezifisch kommuniziert wird, besteht eine große Chance, dass Fans auch zu neuen Kollegen werden.

 

Wenn sich Unternehmen über diese Ratschläge hinaus für das Thema Employer Branding in sozialen Medien interessieren, ist der Workshop „Employer Branding - Von der Strategie bis zur Umsetzung" empfehlenswert. Am 26. September 2013 präsentieren u. a. Managementberater Dr. Wolfgang Feige und der Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Dr. Hendrik Groth, konkrete Employer-Branding-Strategien inklusive Tipps zu deren Umsetzung in der PR, im Web und zur Ansprache von potenziellen Mitarbeitern.

 

Das Programm und weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung gibt's hier.