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Mittelstand in Feierlaune

19.12.2013

Mittelstand in Feierlaune

 

Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist bestens: Laut einer Analyse der KfW-Bankengruppe bewerten die Geschäftsführer kleiner und mittlerer Unternehmen die aktuelle Geschäftslage erfreulich gut. Und auch die Aussichten sind blendend. Die TOP 100-Unternehmen haben das schon frühzeitig prognostiziert.

 

Geht es nach der Studie „Mittelstand im Mittelpunkt" (MiM) und nach Mittelstandspräsident Mario Ohoven, brechen für Deutschlands Mittelständler goldene Zeiten an: So gaben in der Studie, die vom Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, der DZ Bank und der WGZ Bank herausgegeben wurde, fast 79 % der befragten Unternehmensvertreter an, in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen investieren zu wollen. Damit erreichen die Investitionsabsichten der Mittelständler den höchsten Wert seit 13 Jahren. Außerdem stieg der Anteil der Unternehmen, die ein größeres Investitionsvolumen als im vorangegangenen halben Jahr planen, um fünf Prozentpunkte auf 29 %.


Investition auch in Personal

Nie zuvor seit Bestehen der „MiM"-Umfrage, so die Autoren, beabsichtigten so viele Mittelständler in Deutschland, Personal einzustellen. Jedes dritte der befragten Unternehmen möchte in den kommenden sechs Monaten seine Beschäftigtenzahl erhöhen. Dieser Plan ist dabei nahezu unabhängig von der Unternehmensgröße und der Branchenzugehörigkeit. Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, rechnet sogar mit bis zu 250.000 neuen Arbeitsplätzen.

 

TOP 100-Unternehmen ihrer Zeit voraus

Diese Befunde decken sich mit den Analyseergebnissen von TOP 100 im Mai 2013. Demnach planten die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands für die Zeit bis Juni 2014 ein Mitarbeiterwachstum von sage und schreibe 10 %. Investitionen tätigten und tätigen alle Unternehmen. Vornehmlich fließt das Kapital dabei in die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. 9,4 % ihres Umsatzes wenden die TOP 100 dafür auf. Beim Durchschnitt der KMU in Deutschland sind es nur 1,4 %.

 

Die TOP 100-Analyse 2013 zeigte außerdem, dass Unternehmen in den unterschiedlichsten Märkten und in den verschiedensten Situationen mit einer klaren Innovationsorientierung erfolgreich sein können. Das bestätigt Prof. Dr. Nikolaus Franke, wissenschaftlicher Leiter des Innovationsbenchmarkings: „Wie innovativ ein Unternehmen ist, ist keine Frage der Branche, sondern eine Entscheidung jedes einzelnen Unternehmers. Gerade in einem konservativeren, traditionelleren Umfeld kann das Bekenntnis zur Innovation ein enormer Wettbewerbsvorteil sein."

 

Hier lesen Sie das Interview von Mario Ohoven mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.


Hier gibt es die Studie „Mittelstand im Mittelpunkt".