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Chancen statt Kaffee

22.06.2014

Chancen statt Kaffee

 

Chancengleichheit im Beruf bedeutet nicht, dass der Chef mal den Kaffee kocht. Es geht um echte Aufstiegschancen und Wertschätzung. Zusammen mit der COSMOPOLITAN sucht compamedia Vorbilder aus dem Mittelstand.

 

Die Zahlen sind ernüchternd: Bei gleichem Arbeitsvolumen und in vergleichbarer Position arbeiten Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen bis zu 80 Tage im Jahr für „lau", also umsonst. Besonders schlimm: Es gibt weltweit kein einziges Land, in dem das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" konsequent umgesetzt wird, einzig Island kommt annähernd an ein zufriedenstellendes Ergebnis.

 

An Ursachenforschung und Erklärungen mangelt es dabei nicht, wie ein aktueller Beitrag aus der FAZ zeigt. Frauen seien, so die landläufige Meinung, oft mit sehr viel weniger zufrieden, hätten ein falsch verstandenes Rollenbild, bildeten sich zu wenig fort und pokerten seltener um ein besseres Gehalt. Am Ende sind die Frauen, glaubt man den Medien, also selbst Schuld an ihrer Misere.

 

Dabei gibt es bereits zahlreiche Unternehmen, die sich für mehr Chancengleichheit am Arbeitsplatz einsetzen und die es ihren Mitarbeiterinnen ermöglichen, Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bekommen. Gemeinsam mit der Redaktion der COSMOPOLITAN lobt compamedia für diese Unternehmen den Sonderpreis „TOP JOB: Fokus Frauen" aus.

 

Spätestens bis zum 10. Oktober sollten sich Unternehmen unter www.topjob.de/frauen beworben haben.