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Frauen-Power gegen Fachkräftemangel

31.07.2014

Frauen-Power gegen Fachkräftemangel

 

Der Softwarespezialist OpenText hat nach seiner Auszeichnung mit dem TOP JOB-Award ein Frauennetzwerk gegründet - um in einer noch immer von Männern dominierten Branche ein Zeichen zu setzen.

 

Rund 15 Prozent aller IT-Studenten an der TU Berlin sind weiblich. Beim Softwarehersteller OpenText liegt die Frauenquote mit 25 Prozent zwar schon deutlich höher, in der Zukunft soll der Anteil der weiblichen Beschäftigten aber noch weiter wachsen. Dabei hat die Teilnahme an TOP JOB einen kleinen Stein ins Rollen gebracht.

 

Die Personalabteilung von OpenText nutzte die Auswertung des TOP JOB-Benchmarkings dafür, neue Ideen in das Unternehmen zu bringen. So fasste die eigens einberufene TOP JOB-Arbeitsgruppe auch das Thema Chancengleichheit ins Auge. Gemeinsam mit dem Senior-Management entschied sich die Arbeitsgruppe schließlich zur Gründung eines firmeninternen Frauennetzwerks.

 

Themen wie die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf" sowie „Frauen in Führungspositionen" stehen auf der Agenda des noch jungen Netzwerks. Ein erstes, interaktives Netzwerk-Treffen in Grasbrunn bei München begeisterte auch Teilnehmerinnen aus Österreich und der Schweiz, die telefonisch zugeschaltet wurden. „Wir möchten uns zu unterschiedlichsten Themen austauschen, voneinander lernen, uns gegenseitig unterstützen und das abteilungs- und standortübergreifende Netzwerken ermöglichen", sagt Erika Hübbers aus dem Gründungs-Team. „Für die Netzwerkerinnen wird es sicher auch darum gehen, Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen und diese mit mehr Selbstbewusstsein anzugehen", ergänzt Mitbegründerin Martina Guidotti.

 

Ein Blog, regelmäßige Meetings, gemeinsame Mittagstische und After-Work-Events sollen zum Austausch anregen. Und auch die männlichen Mitarbeiter werden nicht ausgeschlossen, wie Andrea Priesner, ebenfalls Gründerin, verrät: „Der eine oder andere Gastredner aus dem männlichen Kollegenkreis hat sich schon angekündigt - wir sind gespannt!"


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