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Aktuelle Trendstudie räumt mit Mythen rund um die neue Arbeitswelt auf

 

Konstanz / St. Gallen, 26. Juni 2018 - Unternehmen müssen sich so schnell wie möglich selbst erneuern, Ihre Führungskräfte abschaffen und am besten ganz auf Demokratie umstellen. Danach wird in dieser schönen neuen Arbeitswelt alles viel spaßiger und mitarbeiter-freundlicher. Und vor allem überholen diese modernen Unternehmen traditionelle Arbeitgeber auf der Erfolgsspur. So die extremen Stimmen - andere halten dagegen. Die Ideen sind zahlreich, einzig mangelt es an Erkenntnissen. Im Auftrag des Zentrums für Arbeitgeber-attraktivität (zeag GmbH) untersuchte die Universität St. Gallen die verschiedenen neuen Modelle nun erstmals empirisch und räumt mit einigen hartnäckigen Mythen auf. Insbesondere warnt sie davor, die Führungskräfte abzuschaffen und rät im Gegenteil zu einem Plus an sinngebender Führung. Die Trendstudie ist kostenlos erhältlich unter www.topjob.de/new-leadership

 

Unternehmen stehen unter einem enormen Transformationsdruck - welche Wege und Modelle positive Ergebnisse versprechen, ist bisher kaum untersucht. Die diesjährige Trendstudie des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität (zeag GmbH) und der Universität St. Gallen untersucht erstmals empirisch den Sinn, den Erfolg und die Auswirkungen neuer Führungsformen und leitet konkrete Strategien ab.

 

Dass Unternehmen früher oder später neue Führungsmodelle einführen müssen, belegt die Studie eindrücklich. Denn Unternehmen mit einer modernen Führung sind weitaus leistungsstärker als Unternehmen mit einem traditionellen Führungsverständnis und sie sind gleichzeitig gesünder. Die Wissenschaftlerinnen aus St. Gallen untersuchten zwei der aktuellen Modelle der New Leadership - die „Inspiriende Führung", das heißt individuelle sinngebende Führung und „Geteilte Führung". Bei dieser werden die Verantwortung und die Organisation an die Teams abgegeben.

 

Als das erfolgreichste Modell identifiziert die Untersuchung eine Kombination aus den beiden Formen. Unternehmen mit dieser Führungskultur (360°-Leadership) bringen deutlich höhere Innovationsraten und Leistungswerte hervor, als Unternehmen, die entweder Führung teilen oder inspirierend führen. Dennoch haben erst 22 % der untersuchten Unternehmen eine derartige Führung etabliert.

 

Der Ruf, auf dem Weg in die neue Arbeitswelt, wurde immer lauter. Die Daten der Studie offenbaren jedoch, dass dies definitiv kein Erfolgsrezept ist - ganz im Gegenteil: Eine Laissez-faire-Führung beeinträchtigt die Unternehmensleistung negativ. Führungskräfte werden also nicht überflüssig, sondern sie sind wichtiger denn je.

 

„Über moderne Führung und auch die zukünftige Entwicklung von Führung besteht noch viel Unsicherheit. Moderne Führung ist nicht einfach. Aus diesen Gründen stecken die meisten Unternehmen in einer 0° Leadership fest, obwohl diese die kontraproduktivste Leadershipkultur ist" - resümiert Prof. Dr, Heike Bruch von der Universität St. Gallen. Die Studie liefert detaillierte Kennzahlen zur Wirkung verschiedener Führungsformen auf zum Beispiel Innovation, Unternehmensleistung und Mitarbeiterproduktivität, und betrachtet die Wirkung auf die Mitarbeiter - etwa das Engagement, das interne Unternehmertum und die Erschöpfung.

Die Praxisorientierte Studie zeigt zudem Strategien auf, wie die Geschäftsführung und das Personalmanagement die Transformation tragen und ausgestalten können. „Wir empfehlen Unternehmen, die den Weg zur 360°-Kultur gehen wollen, über die inspirierende Führung zu kommen. Denn diese ist Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Abgeben von Führung", rät Silke Masurat, Geschäftsführerin des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität.

 

Nicht nur die These, dass das Abschaffen von Führungskräften in eine erfolgreiche Zukunft führt, kommt in der Untersuchung auf den Prüfstand - sie räumt mit 6 weiteren Mythen auf. Die Studie 'Leadership der Zukunft - Zwischen Inspiration and Empowerment' ist kostenlos erhältlich unter www.topjob.de/new-leadership
Im Auftrag des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, wertete das Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen die Befragungsergebnisse von 19.841 Führungskräften und Mitarbeitern aus 89 Unternehmen aus. Die Unternehmen haben im Rahmen der Arbeitgeber-Analyse TOP JOB ihre Arbeitgeberattraktivität und Personalarbeit analysieren lassen.

 

Der Unternehmensvergleich „Top Job"

 

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job" an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH - Zentrum für Arbeitgeberattraktivität. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.


Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität


Das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, organisiert die beiden Projekte ETHICS IN BUSINESS und TOP JOB. zeag begleitet damit mittelständi-sche Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.


Ansprechpartner für Medien:



Leonie Hagemeister


Public Relations


Telefon 07531 58485-17
hagemeister@zeag-gmbh.de
www.zeag-gmbh.de
zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität
Turmstraße 12
78467 Konstanz

 

Leistungswirkung moderner Führung im Vergleich

Leistungswirkung moderner Führung im Vergleich

Leistungswirkung moderner Führung im Vergleich (Quelle: TOP JOB-Trendstudie 2018)

 

 

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Typen zur Klassifizierung moderner Unternehmen

Typen zur Klassifizierung moderner Unternehmen

Typen zur Klassifizierung moderner Unternehmen

(Quelle: TOP JOB-Trendstudie 2018)

 

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Merkmale der Geschäftsleitung zur Unterstützung von 360° Leadership

Merkmale der Geschäftsleitung zur Unterstützung von 360° Leadership

Merkmale der Geschäftsleitung zur Unterstützung von 360° Leadership (Quelle: TOP JOB-Trendstudie 2018)

 

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HRM-Aktivitäten zur Unterstützung von 360° Leadership

HRM-Aktivitäten zur Unterstützung von 360° Leadership

HRM-Aktivitäten zur Unterstützung von 360° Leadership

(Quelle: TOP JOB-Trendstudie 2018)

 

 

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Titelbild Trendstudie 2018: Leadership der Zukunft

Titelbild Trendstudie 2018: Leadership der Zukunft

Titelbild Trendstudie 2018: Leadership der Zukunft - Zwischen Inspiration and Empowerment
(Quelle: TOP JOB Trendstudie 2018)

 

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Prof. Dr. Heike Bruch

Prof. Dr. Heike Bruch vom Institut für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen ist wissenschaftliche Leiterin von "Top Job".

 

Quelle: KDBusch/zeag GmbH

 

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Silke Masurat

zeag-Geschäftsführerin und "Top Job"-Projektleiterin Silke Masurat

 

 

 

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Das Logo des Arbeitgeber-Benchmarkings "Top Job"

Das Arbeitgebersiegel TOP JOB ohne Jahreszahl ist ausschließlich für die Presse. Teilnehmer verwenden bitte das offizielle Siegel mit Jahreszahl.

 

 

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Das Logo des Arbeitgeber-Benchmarkings "Top Job" 

Das Arbeitgebersiegel TOP JOB ohne Jahreszahl ist ausschließlich für die Presse. Teilnehmer verwenden bitte das offizielle Siegel mit Jahreszahl.

 

 

 

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Logo zeag

Das Logo der zeag GmbH - Zentrum für Arbeitgeberattraktivität. Unter dem Dach des neu gegründeten Unternehmens werden ab dem 1. Januar 2015 das Projekt "Top Job" und die Wirtschaftsinitiative "Ethics in Business" weitergeführt. Die Geschäftsführung übernimmt Silke Masurat.

 

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