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EuGH-Urteil wirft manche Unternehmen mehr als vier Jahre im Fortschritt zurück

 

Zentrum für Arbeitgeberattraktivität (zeag) hat sich bei 50 top Arbeitgebern umgehört


Konstanz 27. Juni 2019 I Das sogenannte „Zurück zur Stechuhr-Urteil" des EuGH trifft vor allem agile Arbeitgeber, die sich in die „Steinzeit" zurück versetzt fühlen. Aber auch überwiegend hierarchisch organisierte Arbeitgeber geben an, dass das Urteil sie behindert. Das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität hat dazu insgesamt 50 top-Arbeitgeber befragt.


Flexibilität und Ortsunabhängigkeit sind die Schlagworte der agilen Organisationsform, daher ist es nicht verwunderlich, dass sich 77% dieser Unternehmen stark bis sehr stark durch das Urteil betroffen sehen. Insgesamt gibt mehr als die Hälfte (52%) der agilen Arbeitgeber sogar an, dass sie mehr als vier Jahre im Fortschritt zurück geworfen werden.

 

„In Zeiten extrem flexibler Arbeitszeiten und Homeoffice ist dieses Urteil nur als ‚weltfremd‘ zu bezeichnen. Setzt man es in letzter Konsequenz um, ist das ein weiteres Bürokratiemonster, das den Mittelstand wieder ganz besonders trifft" kommentiert Georg Graf von Kesselstatt, Geschäftsführer des Tuttlinger Bauunternehmens J. Friedrich Storz Verkehrswegebau GmbH & Co. KG.

 

Auch Kosten werden in deutlichem Ausmaß erwartet: 43 % der überwiegend agilen Unternehmer sehen hohe bis sehr hohe Kosten durch den Zwang zur kompletten Zeiterfassung auf sich zukommen.

 

zeag-Geschäftsführerin Silke Masurat fasst zusammen: „Das sicherlich ‚gut gemeinte‘ EuGH-Urteil ist ein Urteil zur falschen Zeit. Unternehmen müssen zunehmend schneller und agiler werden - ‚Speed‘ ist die Währung der Zukunft und hierfür braucht es neue, moderne Arbeitsformen. Diese sind durch eine geringe Formalisierung gekennzeichnet - die Stechuhr führt genau diese wieder ein".

 


Hierarchisch organisierte Unternehmen geben eher ein gemischtes Bild ab: Ein Viertel der befragten Unternehmen mit festen Strukturen sieht sich gar nicht betroffen durch das Urteil, während sich 35% am anderen Ende wiederfinden und starke bis sehr starke Auswirkungen erwarten. Thomas Schneider, Geschäftsführer der Lorenz Personal GmbH & Co. KG aus Nürnberg sieht das Urteil durchaus positiv: „Transparenz bei der Ermittlung von Arbeitszeiten ist nur fair. Deshalb verursacht das EuGH Urteil auch keinen Aufwand für uns".

 

Der kurzfristige Handlungsdruck wird ebenfalls sehr differenziert wahrgenommen, 28 % verspüren einen mittleren bis starken Zwang, kurzfristig etwas umsetzen zu müssen, während insgesamt 72% gar keinen bis weniger starken Druck empfinden.

 

Auf www.topjob.de sind sowohl Studien rund um die Trendthemen der Arbeitswelt im deutschen Mittelstand als auch Informationen zur Arbeitgeberanalyse kostenlos erhältlich.

 

 

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte ETHICS IN BUSINESS und TOP JOB thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

 

Der Unternehmensvergleich „Top Job“
Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job“ an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH – Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts war über ein Jahrzehnt Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement. Seit Mai 2019 ist Sigmar Gabriel MdB Schirmherr des Arbeitgebervergleichs.

 

Ansprechpartner zeag GmbH

 

Silke Masurat
Telefon 07531 58485-15
masurat@zeag-gmbh.de
www.zeag-gmbh.de
zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität
Turmstraße 12
78467 Konstanz

 

Leonie Hagemeister

Telefon 07531 58485-17

hagemeister@zeag-gmbh.de
www.zeag-gmbh.de

zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität
Turmstraße 12
78467 Konstanz

 

 

 

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Silke Masurat

zeag-Geschäftsführerin und "Top Job"-Projektleiterin Silke Masurat

 

 

 

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Logo zeag

Das Logo der zeag GmbH - Zentrum für Arbeitgeberattraktivität. Unter dem Dach des neu gegründeten Unternehmens werden ab dem 1. Januar 2015 das Projekt "Top Job" und die Wirtschaftsinitiative "Ethics in Business" weitergeführt. Die Geschäftsführung übernimmt Silke Masurat.

 

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