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Schneller, höher, weiter! Mittelstand muss schneller werden

 

„Top Job“-Trendstudie zeigt, wie Unternehmen Fahrt aufnehmen können


Konstanz/St. Gallen, 10. Juli 2019 - Speed verändert den Wettbewerb und damit die Spielregeln: Es sind nicht mehr die Großen, die die Kleinen überholen, sondern es sind die Schnellen, die das Rennen gewinnen. Doch wie können Unternehmen Fahrt aufnehmen, ohne zu überhitzen und vor allem auch ohne, dass dabei die Mitarbeiter erschöpft auf der Strecke bleiben? Dieser Frage ging die Universität St. Gallen im Auftrag des Konstanzer Zentrums für Arbeitgeberattraktivität (zeag GmbH) nach. Die aktuelle TOP JOB-Trendstudie untersucht  die unterschiedlichen Strategien, Tempo aufzunehmen und identifiziert starke Bremsfaktoren, auf die Unternehmen achten sollten.

 

Die Arbeitnehmer spüren längst: das Tempo im Job hat rasant zugenommen. In den vergangenen Jahrzehnten hat unser Berufsleben eine Verdichtung von Arbeit erfahren wie noch nie zuvor. In Büros etwa wird heute an einem Tag erledigt, wofür wir früher eine ganze Woche brauchten.


Dass es nicht einfach ist Geschwindigkeit umzusetzen, zeigt die Speed-Studie nachdrücklich. Eines der Ergebnisse: 54% der untersuchten mittelständischen Unter-nehmen sind derzeit zu  langsam, um im Wettbewerb bestehen zu können – die Studie nennt sie „Low-Speed-Unternehmen“.


Weitere 26% sind Execution-Speed-Unternehmen. Diese setzen einen einseitigen Fokus auf  standardisierte Prozesse und Routinen. In der Umsetzung sind sie daher schnell und die Unternehmensleistung sowie das Unternehmenswachstum sind beachtlich. Aber ihnen fehlt Tempo bei der Entwicklung von Innovationen. Dieses Tempo wiederum legen die 15% Innovations-Speed-Unternehmen vor – sie bringen schnell neue Ideen und Innovationen hervor, dafür müssen sie allerdings bei der Unternehmensleistung Abstriche hinnehmen.


Die Königsdisziplin, nämlich sowohl eine hohe Umsetzungs- als auch Innovations-geschwindigkeit an den Tag zu legen, gelingt den wenigsten – nur 5 % zählen zu diesen High-Speed-Unternehmen.


Die Studie identifiziert als zentrale Treiber von Speed:


  • Vertrauen zwischen Führung und Mitarbeitenden sowie unter Kollegen muss die Basis der Unternehmenskultur sein
  • Moderne Führung muss viele Freiräume gewähren und kontinuierlich Feedback geben. Gleichzeitig brauchen Mitarbeitende Unterstützung bei ihrer Weiterentwicklung
  • Neue Arbeitsformen wie Homeoffice und fluide Teams fördern Kreativität

 

 

Hingegen sollten Unternehmen Bremsfaktoren vermeiden:


  • Beschleunigungsfalle: Wenn Manager ihr Unternehmen nicht nur kurzfristig an die Belastungsgrenze führen, sondern dauerhaft ein Stadium der Hochleistung aufrechterhalten wollen, ohne hierfür die notwendigen Ressourcen, Techniken und Führungsverhalten an den Tag zu legen drohen Überhitzung, Erschöpfung und Überforderung.


  • Negative Energie durch starke Formalisierung und zu viel Druck: Der Führung gelingt es nicht, den Mitarbeitern ausreichend Orientierung zu geben und zu vermitteln, warum was wann zu tun ist. Fehlende Steuerung und Kommunikation führt zu Abwehrhaltungen bei den Mitarbeitenden.

 

Speed ist vor allem auch zukunftsrelevant hinsichtlich der Mitarbeitenden. Mitarbeitende lieben Speed. High-Speed-Unternehmen haben sowohl die höchste Zufriedenheit und Identifikation als auch die geringste Erschöpfung und Kündigungsabsicht. High-Speed geht sogar mit verminderter Erschöpfung einher, denn Mitarbeitende mögen nicht, wenn es nicht vorangeht.


Die Innovations-Speed-Unternehmen zeigen ebenfalls sehr gute Werte bezogen auf alle Indikatoren zur Mitarbeiterbindung. Deutlich weniger gut sind Zufriedenheit, Identifikation und Commitment bei Unternehmen mit einseitigem Fokus auf Umsetzungs-Speed.

 

Die kritischsten Ergebnisse zeigen hingegen durchweg die Low-Speed-Unternehmen: Mitarbeiter sind erschöpfter, tendieren eher zur Kündigung und identifizieren sich signifikant weniger mit dem Unternehmen als bei allen anderen Speed-Typen.

 

Welche Konzepte die Wissenschaftler für den gesunden Aufbau von Speed empfehlen, lesen Sie hier: www.topjob.de/projekt/trendstudien/index.html

 

Im Auftrag des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, wertete das Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen die Befragungsergebnisse von 16'740 Führungskräften und Mitarbeitern aus 81 Unternehmen aus. Die Unternehmen haben 2018 im Rahmen des Arbeitgeber-Bechmarkings TOP JOB ihre Arbeitgeberattraktivität und Personalarbeit analysieren lassen.

 

 

Der Unternehmensvergleich „Top Job"


Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job" an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH - Zentrum für Arbeitgeberattraktivität. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts war über ein Jahrzehnt Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement. Seit Mai 2019 ist Sigmar Gabriel MdB Schirmherr des Arbeitgebervergleichs.


Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

 

Das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, organisiert die beiden Projekte ETHICS IN BUSINESS und TOP JOB. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.


Ansprechpartner für Medien:


Silke Masurat


Geschäftsführerin


Telefon 07531 58485-10
masurat@zeag-gmbh.de
www.zeag-gmbh.de
zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität
Turmstraße 12
78467 Konstanz

 

Speed-Matrix

Speed-Matrix

Klassifizierung der unterschiedlichen Speed-Typen (Quelle: TOP JOB-Trendstudie 2019, Seite 15)

 

 

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Performance Werte der unterschiedlichen Speed-Formen

Performance Werte der unterschiedlichen Speed-Formen

Performance der unterschieldichen Speed-Formen

(Quelle: TOP JOB-Trendstudie 2019, Seite 19)

 

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Beschleuniger von Speed

Beschleuniger von Speed

Beschleuniger zu High-Speed (Quelle: TOP JOB-Trendstudie 2019, Seite 41)

 

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Bremsfaktoren von Speed

Bremsfaktoren von Speed

Die größten Bremsfaktoren von Speed

(Quelle: TOP JOB-Trendstudie 2019, Seite 46)

 

 

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Titelbild Trendstudie 2019: Speed – Wie Unternehmen Hochgeschwindigkeit aufnehmen können

Titelbild Trendstudie 2019: Speed – Wie Unternehmen Hochgeschwindigkeit aufnehmen können

Titelbild Trendstudie 2019: Speed - Wie Unternehmen Hochgeschwindigkeit aufnehmen können
(Quelle: TOP JOB Trendstudie 2019)

 

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Prof. Dr. Heike Bruch

Prof. Dr. Heike Bruch vom Institut für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen ist wissenschaftliche Leiterin von "Top Job".

 

Quelle: KDBusch/zeag GmbH

 

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Silke Masurat

zeag-Geschäftsführerin und "Top Job"-Projektleiterin Silke Masurat

 

 

 

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Das Logo des Arbeitgeber-Benchmarkings "Top Job"

Das Arbeitgebersiegel TOP JOB ohne Jahreszahl ist ausschließlich für die Presse. Teilnehmer verwenden bitte das offizielle Siegel mit Jahreszahl.

 

 

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Das Logo des Arbeitgeber-Benchmarkings "Top Job" 

Das Arbeitgebersiegel TOP JOB ohne Jahreszahl ist ausschließlich für die Presse. Teilnehmer verwenden bitte das offizielle Siegel mit Jahreszahl.

 

 

 

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Logo zeag

Das Logo der zeag GmbH - Zentrum für Arbeitgeberattraktivität. Unter dem Dach des neu gegründeten Unternehmens werden ab dem 1. Januar 2015 das Projekt "Top Job" und die Wirtschaftsinitiative "Ethics in Business" weitergeführt. Die Geschäftsführung übernimmt Silke Masurat.

 

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