Kooperation: Zukunftskompetenzen im Fokus

Mit über 25 Jahren Erfahrung begleiten wir mit TOP JOB Unternehmen auf ihrem Weg zu gelebter Arbeitgeberattraktivität. Und weil wir überzeugt sind, dass Zukunft nur gemeinsam gelingt, erweitern wir unser Netzwerk um einen starken Partner: ONESTOPTRANSFORMATION AG.
ONESTOPTRANSFORMATION denkt Zukunftskompetenzen nicht nur, sondern macht sie messbar und entwickelbar. Genau so, wie TOP JOB Unternehmenskultur messbar und entwickelbar macht. Und ganz in diesem Sinne verfolgen wir eine gemeinsame Vision: Unternehmen stark zu machen – von innen heraus.

Logos von zeag, TOP JOB und ONESTOPTRANSFORMATION

Zum Start unserer Kooperation haben wir mit Vorstand Julian Knorr über unsere Kooperation, gemeinsame Vision und ONESTOPTRANSFORMATION gesprochen.

Julian, du bist Gründer von ONESTOPTRANSFORMATION – mit einer klaren Vision: Zukunftskompetenzen als Schlüssel zur erfolgreichen Transformation. Was genau bedeutet das für dich – und für Unternehmen heute?

Julian Knorr | Vorstand: "Für mich bedeutet das: Wer in einer Welt voller technologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen erfolgreich bleiben will, muss mehr können als nur reagieren. Zukunftskompetenzen sind die Fähigkeiten, die Menschen und Organisationen befähigen, Veränderungen aktiv zu gestalten – neugierig zu bleiben, Chancen zu erkennen und Innovationen voranzutreiben.
Für Unternehmen heißt das: Sie brauchen Mitarbeitende, die nicht nur fachlich exzellent sind, sondern die auch bereit und in der Lage sind, neue Technologien wie KI, neue Arbeitsformen und neue Geschäftsmodelle zu verstehen und anzuwenden."

 

Zukunftskompetenz ist ein großes Wort. Welche Fähigkeiten sind aus deiner Sicht heute wirklich entscheidend – gerade im Mittelstand?

Julian Knorr: "Zukunftskompetenzen sind kein abstraktes Konzept, sondern ganz konkrete Fähigkeiten, die Unternehmen – gerade im Mittelstand – befähigen, in einer sich rasant verändernden Welt erfolgreich zu bleiben.
Wir betrachten dabei drei zentrale Kompetenzbereiche: digitales Mindset, Digitalkompetenz und KI-Kompetenz.

1. Digitales Mindset – die innere Haltung gegenüber Veränderung und Technologie
Unsere Analysen zeigen, dass sechs Dimensionen besonders erfolgskritisch sind:

  • Offenheit & Agilität: Veränderungen annehmen, flexibel reagieren und Chancen erkennen.
  • Kreativität: Ideen entwickeln und Innovation vorantreiben.
  • Kundenzentriertheit: Prozesse und Angebote konsequent am Bedarf ausrichten.
  • Offener Umgang mit Scheitern: Fehler als Lernchancen begreifen.
  • Proaktivität & unternehmerische Handlungsorientierung: Eigenständig Impulse setzen.
  • Kritikfähigkeit: Konstruktives Feedback geben und annehmen, um sich kontinuierlich zu verbessern.

2. Digitalkompetenz – das Werkzeugset für den Alltag
Hier geht es um die Fähigkeit, digitale Tools und Technologien souverän zu nutzen, sicher mit Daten umzugehen, digital zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Dazu gehören auch IT-Sicherheit, digitale Inhaltsgestaltung und das Verständnis für digitale Geschäftsmodelle. Ohne diese Fähigkeiten wird selbst die beste Strategie im Tagesgeschäft ausgebremst.

3. KI-Kompetenz – der Schlüssel zur nächsten Stufe
Künstliche Intelligenz wird zum festen Bestandteil der Wertschöpfungsketten. Gefragt sind deshalb:

  • KI-Grundlagenwissen (Was kann KI und was nicht?)
  • KI-Anwendung (Wie setze ich KI sinnvoll für meine Aufgaben ein?)
  • KI-Affinität (die Bereitschaft, KI zu nutzen und Neues auszuprobieren)
  • KI-Praxis (konkrete Tools im Alltag einsetzen)
  • KI-Ethik (Verantwortung, Transparenz und Datenschutz)

Gerade im Mittelstand sind diese Kompetenzen entscheidend, um Innovationskraft, Effizienz und Arbeitgeberattraktivität zu sichern. Unternehmen, die sie gezielt entwickeln, schaffen nicht nur Wettbewerbsvorteile sondern werden auch zu Magneten für Talente, die „die Zukunft denken“."


"zeag und TOP JOB stehen seit Jahren für exzellente Arbeitgeberqualität. Gemeinsam können wir nicht nur messen, wie attraktiv ein Arbeitgeber heute ist, sondern auch aktiv daran arbeiten, dass er es in fünf oder zehn Jahren noch ist – gerade im KI-Zeitalter."

Julian Knorr, Vorstand

ONESTOPTRANSFORMATION


Was genau leistet ONESTOPTRANSFORMATION – und wie helft ihr Unternehmen dabei, gezielt zukunftsfähiger und attraktiver als Arbeitgeber zu werden?

Julian Knorr: "Wir kombinieren wissenschaftlich valide Kompetenzdiagnostik mit individualisierten, KI-gestützten Lernpfaden. Das heißt: Wir analysieren zuerst, wo ein Unternehmen und seine Mitarbeitenden in Bezug auf Zukunftskompetenzen stehen – und entwickeln dann maßgeschneiderte Entwicklungsprogramme, die genau an diesen Punkten ansetzen.
Das Ergebnis ist messbar: Unternehmen steigern ihre Innovationskraft, erhöhen die Produktivität, schaffen eine positive Lernkultur – und werden so zu einem Arbeitgeber, der Fachkräfte anzieht und langfristig bindet."

 

Ihr sprecht oft vom „digitalen Mindset“. Was steckt dahinter – und warum ist das so wichtig, wenn es um Führung, Kultur und KI geht?

Julian Knorr: "Ein digitales Mindset ist die Mentalität, mit der wir auf technologische Entwicklungen reagieren – geprägt von sechs Dimensionen: Offenheit & Agilität, Proaktivität, Kundenzentriertheit, Kritikfähigkeit, Kreativität, Offener Umgang mit Scheitern. Ohne dieses Mindset ist jede Technologieeinführung – ob KI oder andere digitale Tools – nur ein technisches Projekt. Mit dem richtigen Mindset wird daraus echter Kulturwandel: Führungskräfte führen mutiger, Teams arbeiten agiler, und Innovation entsteht organisch statt auf Anordnung."

 

KI verändert vieles – auch die Anforderungen an Arbeit und Führung. Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in euren Angeboten?

Julian Knorr: "KI ist ein zentrales Thema in unseren Angeboten – sowohl als Kompetenzfeld als auch als Werkzeug. Wir vermitteln nicht nur, wie KI funktioniert, sondern vor allem, wie sie verantwortungsvoll und produktiv eingesetzt werden kann.
Dazu gehören Grundlagen-Workshops, spezifische KI-Kompetenzanalysen und praxisorientierte Trainings, in denen Führungskräfte und Mitarbeitende lernen, KI im Alltag zu nutzen – vom effizienten Informationsmanagement bis hin zur kreativen Ideenentwicklung.

Zudem unterstützen wir Unternehmen mit Ende-zu-Ende beim Einsatz von KI, d.h. wir entwickeln auch Use Cases die mit KI im Unternehmen Sinn machen und unsere Entwicklungsabteilung kann diese dann auch passgenau umsetzen. Sozusagen der One-Stop-Shop für die Einführung von KI."

 

Du hast dich mit zeag und TOP JOB als Partner zusammengeschlossen. Was hat für dich an dieser Partnerschaft sofort Sinn ergeben?

Julian Knorr: "zeag und TOP JOB stehen seit Jahren für exzellente Arbeitgeberqualität. Unsere Arbeit ergänzt das perfekt: Wir liefern die Tools und Programme, mit denen Unternehmen in der Praxis zukunftsfähig werden. Gemeinsam können wir also nicht nur messen, wie attraktiv ein Arbeitgeber heute ist, sondern auch aktiv daran arbeiten, dass er es in fünf oder zehn Jahren noch ist – gerade im KI-Zeitalter."

 

Vielen Dank für das Interview!