Rückblick: TOP JOB-Insights bei IBsolution in Heilbronn – Arbeitgeberattraktivität im KI-Zeitalter neu gedacht

Gastgeber des Auftakts war die mehrfach ausgezeichnete IBsolution GmbH in Heilbronn, die beim aktuellen TOP JOB-Wettbewerb den zweiten Platz in ihrer Größenklasse belegte. Eine Bühne also, die nicht nur inspiriert, sondern auch glaubwürdig zeigt, wie moderne Arbeitgeberattraktivität in der Praxis gelebt wird.

 

Einblicke, die über Best Practices hinausgehen

 

Nach der Begrüßung durch zeag-Geschäftsführerin und TOP JOB-Initiatorin Silke Masurat eröffnete Oliver Donner, Geschäftsführer der IBsolution GmbH, den Nachmittag mit einem persönlichen Blick hinter die Kulissen seines Unternehmens.

Was die Teilnehmenden erwartete, war kein klassischer Unternehmenspitch – sondern ein ehrlicher Einblick in einen gelungenen Transformationsprozess. Besonders eindrücklich: das Führungsverständnis von IBsolution. Situativ, dialogorientiert und konsequent im Alltag verankert. Feedback ist hier kein Instrument, sondern Teil der Kultur.

Die anschließenden Gespräche machten deutlich: Es sind genau diese gelebten Prinzipien, die Unternehmen nachhaltig attraktiv machen – nach innen wie nach außen.

KI im Mittelstand: Zwischen Ernüchterung und echtem Potenzial

 

Einen Perspektivwechsel lieferte im Anschluss Julian Knorr, CEO von ONESTOPTRANSFORMATION. In seiner Keynote nahm er die Teilnehmenden mit in die Realität der KI-Transformation im Mittelstand – und räumte dabei mit einigen Illusionen auf.

Seine zentrale These: „95 % aller KI-Projekte scheitern und liefern keinen ROI.“ (Quelle: MIT)

Doch statt bei dieser ernüchternden Zahl stehen zu bleiben, ging es um die entscheidende Frage: Wo schafft KI heute tatsächlich Wert? Julian Knorr zeigte konkrete Ansatzpunkte auf – und machte deutlich, dass nicht Technologie, sondern Klarheit im Zielbild und im Mindset über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Ein Impuls, der bei vielen nachwirkte.

IPAI Heilbronn: Zukunft zum Anfassen

 

Nach diesen inhaltlichen Impulsen wechselte die Gruppe den Ort – und damit auch die Perspektive. Ein kurzer Spaziergang führte zum IPAI (Innovationspark Künstliche Intelligenz), wo derzeit eines der größten KI-Ökosysteme Europas entsteht.

Ein kompakter Überblick zu Vision, Beteiligungsmöglichkeiten und den nächsten Entwicklungsschritten leitete in die Führung durch die Ausstellung über. Hier wurde KI konkret: Anwendungen aus unterschiedlichen Branchen, entwickelt von Unternehmen vor Ort, machten sichtbar, was heute bereits möglich ist.

Ein Beispiel, das in Erinnerung blieb: Eine KI-basierte Anwendung von Würth, die hilft, Ordnung in die berühmte „Schraubensammlung“ zu bringen. Praktisch, greifbar – und ein gutes Sinnbild dafür, wie KI echten Mehrwert im Alltag schaffen kann.

Austausch auf Augenhöhe – der eigentliche Mehrwert

 

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Dinner über den Dächern von Heilbronn. In entspannter Atmosphäre entstand Raum für das, was TOP JOB-Insights besonders macht: offener Austausch unter Geschäftsführenden, ehrliches Sparring und neue Denkansätze.

Was bleibt von diesem Tag?

Zum einen die Erkenntnis, dass viele Unternehmen das Potenzial von KI noch längst nicht ausschöpfen. Oder, wie es ein Teilnehmer treffend formulierte: „Wir beschäftigen uns viel zu wenig mit KI – und haben noch keine Vorstellung davon, was alles möglich ist.“ Zum anderen die zentrale Frage, die viele mitgenommen haben: Wie gelingt es uns, KI sinnvoll und wirksam in unserem eigenen Unternehmen zu verankern?

Ein Auftakt mit Signalwirkung

 

TOP JOB-Insights bei IBsolution hat gezeigt, wie wertvoll der Austausch in einem ausgewählten Kreis von Geschäftsführenden sein kann – insbesondere dann, wenn Praxis, Perspektive und Zukunftsthemen zusammenkommen. Ein Format, das inspiriert. Und gleichzeitig den Anspruch hat, konkrete Orientierung zu geben.

Die nächste Ausgabe der TOP JOB-Insights ist für Q4 2026 in Norddeutschland geplant.

MEHR ERFAHREN