So arbeitet es sich bei den TOP JOB-Arbeitgebern 2021 in der Produktion

Auf Basis der wissenschaftlich fundierten TOP JOB-Mitarbeiter- und Managementbefragung zeichnet das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität (zeag GmbH) jährlich die attraktivsten Arbeitgeber des deutschen Mittelstandes aus. Das TOP JOB-Siegel 2021 wird vom ehemaligen Vize-Kanzler Sigmar Gabriel als Schirmherr verliehen. Ausgezeichnet wurden auch dieses Jahr wieder deutsche Mittelständler aus der Produktion, die mit ihren Arbeitsbedingungen, -idealen und -werten überzeugen konnten.

Endress+Hauser Conducta als bester Arbeitgeber in der Produktion

Der Anbieter von Messstellen und Komplettsystemen für die Flüssigkeitsanalyse Endress+Hauser Liquid Analysis zählt zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. Der schwäbische Mittelständler überzeugte durch gutes Mitarbeiterfeedback in den Bereichen Motivation & Dynamik sowie in Kultur und Kommunikation. Für Human Resources Director Stephan-Christian Köhler ist dies das Ergebnis einer nachhaltigen, wertschätzenden Unternehmenskultur. „Wir sind stolz darauf, dass wir bereits zum zehnten Mal in Folge als TOP JOB-Arbeitgeber ausgezeichnet werden und uns auch mehrfach unter den besten drei Mittelständlern Deutschlands platzieren konnten“, freut sich Stephan-Christian Köhler.

Was macht Endress+Hauser Liquid Analysis zum attraktiven Arbeitgeber? Es sind vor allem die Unternehmenskultur und die guten Perspektiven, welche die rund 800 Mitarbeitenden in Gerlingen genießen. So kommt beispielsweise das Management in sogenannten „Feedback Walks“ zu den Beschäftigten an die Arbeitsplätze und fragt nach, wie der Stand der Dinge ist. Denn dem Management von Endress+Hauser ist es wichtig, die Mitarbeitenden als individuelle Personen zu sehen, von denen jeder ein bestimmtes Anliegen hat. „Wir müssen wissen, was unsere Mitarbeiter benötigen, wir sollten zuhören und Ihnen passende Angebote machen“, beschreibt Stephan-Christian Köhler diesen Ansatz. „Denn unserer Führungskräfte haben das Ziel, sich für die Belange des Einzelnen einzusetzen, um gemeinsam die beste Förderung sowie das optimale Arbeitsumfeld zu schaffen.“ So ist es für das HR-Team eine zentrale Aufgabe, die Mitarbeitenden in allen Lebensphasen abzuholen - für jeden Lebensabschnitt möchte Endress+Hauser die passenden Förderungs- und Weiterbildungsmaßnahmen anbieten. „Das gelingt uns durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Maßnahmen - vom Talentmanagement bis zum Leadership-Training - und nicht nur durch den einen Angebotsstrang“, erklärt Kerstin Bohms, HR Businesspartner und Experting für Führungskompetenzen. „Denn die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens ist gekoppelt an die Weiterbildung und die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten des Einzelnen“.

Auch die Güntner Group überzeugt als Arbeitgeber - bei erster Teilnahme

Der international operierende Betrieb überzeugte durch seine motivierende Unternehmenskultur sowie die gute Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden. „Unsere Mitarbeiter sind das Wichtigste, ihr Engagement und langjährige Erfahrung haben die Güntner Group zu einem führenden globalen Anbieter in der Wärmeübertragungstechnologie gemacht“, berichtet Martin Troschke, Personalleiter der Güntner Group. Eine überdurchschnittlich hohe Zustimmung bei den rund 300 befragten Mitarbeitenden der Güntner Group und deren Tochtergesellschaft Spark Radiance erhielt das Arbeitgeber-Engagement im Bereich Kultur & Kommunikation. Martin Troschke sieht dies darin begründet, dass die Geschäftsführung für alle Mitarbeitenden präsent ist: „Die verantwortlichen Manager kümmern sich um die Belegschaft, das Management weiß, was im Unternehmen läuft.“ Ein Beispiel hierfür sind die Jubiläen, hier gratuliert die Geschäftsführung immer persönlich. „Obwohl wir mit unseren internationalen Gesellschaften nun rund 4.000 Mitarbeiter zählen, ist es für das Management wichtig, den Blick auf den einzelnen Menschen stets zu bewahren“. Diese Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber Güntner beweisen auch die langjährigen Betriebszugehörigkeiten. „Die Mitarbeitenden sind stolz auf ihr Unternehmen, das familiäre Miteinander zeichnet die Güntner Unternehmenskultur aus“, kommentiert Martin Troschke. Zu den klassischen Unternehmer-Tugenden kommt bei Güntner ein modernes Management hinzu. Vom Azubi bis zur Führungskraft arbeitet man eng zusammen, jeder weiß, für was man arbeitet. Große Zufriedenheit melden die Mitarbeitenden auch im Bereich der Familien-Orientierung an ihren Arbeitgeber zurück. Es werden flexible Arbeitszeitregelungen angeboten – Gleitzeit und Zeit-Konten sind selbstverständlich, es gibt auch keine festgelegte Kernarbeitszeit. Die individuelle Förderung erfolgt bei Güntner durch die hausinterne Akademie. Hier wird entweder im Campus oder virtuell geschult. Bereichsübergreifende Programme die quartalsweise überarbeitet werden, sind ebenfalls vorhanden. Aktuell wurden die Weiterbildungsmöglichkeiten durch Video-Tutorials wie beispielsweise Entspannungsworkshops und Selbstmanagement ergänzt. Dass die Güntner-Beschäftigten die vielseitigen Qualifikationsmöglichkeiten schätzen, zeigt die Zahl der Schulungsteilnehmer. Sie hat sich vom ersten bis zum vierten Quartal nahezu vervierfacht.

weinor: ein ausgezeichnetes Produktionsunternehmen auch im Corona-Jahr

weinor überzeugte durch gutes Mitarbeiterfeedback im Bereich Kultur und Kommunikation. Am Anfang stand 1960 eine kleine, erfindungsreiche Handwerksfirma in Köln, die Fensterbänke und Vorhangschienen montierte. Ihr Gründer Dieter Weiermann erkannte schnell den Bedarf an besseren Sonnenschutzsystemen, und so ist weinor 60 Jahre später nordeuropäischer Marktführer für Sonnen- und Wetterschutz auf der Terrasse. Die rund 400 Mitarbeitenden in Köln und Magdeburg erleben ein in jeder Hinsicht des Wortes gesundes Unternehmen, das sein Gesundheitsmanagement in den letzten Jahren stetig ausgebaut hat, so dass Corona bisher kaum Spuren hinterlassen konnte. Das ist unter anderem der intensiven Kommunikation zu verdanken, und 15 themenbezogene Newsletter an die Belegschaft, versetzte Schichten und eine eigene Teststation konnten die Zahl der Erkrankungen gering halten, weil alle Beteiligten frühzeitig eingebunden wurden. So weit dies möglich ist, wird natürlich auch im Home Office gearbeitet, für das das Unternehmen die entsprechende Ausrüstung stellt. „Wir sind uns dessen bewusst, dass in Zeiten von Kita- und Schulschließungen die Hauptlast von arbeitenden Frauen geschultert wird“, erklärt Personalleiterin Angelika Freericks-Jäkel. „Deshalb bieten wir ihnen, wo immer das möglich und sinnvoll ist, allen Mitarbeitenden auch weiterhin neben dem Home Office flexible Arbeitszeitlösungen an.“